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SV Nienstädt am Sonnabend zuhause gegen starken SC Twistringen

Attila Boyraz soll Top-Torjäger Michael Geisler ausschalten

Bezirksoberliga (jö). Der SV Nienstädt hat zwei schwere Spiele auf dem Programm. Am Samstag kommt der starke SC Twistringen. Eine Woche später spielt Nienstädt gegen Tabellenführer Anderten. "Es wird Zeit, dass wir auch mal gegen einen starken Gegner ein positives Signal geben", sagt Spielertrainer Torben Brandt, "am besten, wirfangen schon gegen Twistringen damit an."

veröffentlicht am 06.10.2006 um 00:00 Uhr

Wenn es darum geht, einen gefährlichen Spieler auszuschalten, da

Mit einem unverhofften Sieg würde Nienstädt einen riesigen Schritt machen - auch in Sachen Selbstvertrauen. Twistringen kommt mit Michael Geisler, dem überragenden Stürmer der Bezirksoberliga. Seine Erfolgsquote: 14 Tore in acht Spielen. Geisler ist derzeit in überragender Verfassung. Zuletzt schoss er beim 6:0-Sieg überGrasdorf fünf Tore. Beim 4:1-Sieg in Nienburg traf er drei Mal. Torben Brandt wird Attila Boyraz mit der Bewachung von Michael Geisler beauftragen. Er legte zuletzt mit Mike Busch (Kleefeld) und Torolf Meyer (Syke) schon zwei andere Torjäger an die Kette. In Mittelfeldmann Claas Meyer und dem unregelmäßig eingesetzten ehemaligen Rehdener Angreifer Stefan Hasse hat Twistringen weitere herausragende Kräfte. "Wir werden ganz sicher nicht zu offensiv in das Spiel gehen, denn Twistringen spielt einen ausgereiften und extrem gefährlichen Konterfußball", sagt Torben Brandt. Nienstädt wird in der Abwehr noch wesentlich mehr gefordert als bei seinem 1:0-Sieg in Syke, bei dem häufig Befreiungsschläge halfen. "Am Samstag geht so etwas nicht. Twistringen kommt gut über die Außenbahnen, da ist der Ball sofort wieder da", kündigt Torben Brandt an. Von entscheidender Bedeutung wird sein, ob Nienstädt im Aufbau den Ball diesmal besser behaupten kann. In welcher Formation gespielt wird, steht noch nicht fest. Der gesperrte Jan Stepanek fehlt gegen Twistringen ein letztes Mal. Torben Brandt wird ihn hinten wohl wieder ersetzen, diesmal wahrscheinlich aber nicht als Libero, sondern als Teil einer Viererkette. Weil Stefan Horstmann wieder zur Verfügung steht, hat Torben Brandt am Samstag im Angriff eine weitere Alternative.

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