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Kreissportbund organisiert Entwicklungsplanung für Sportstätten - Ausschuss empfiehlt Unterstützung

"Atlas" für Sportstätten, Erfassen neuer Trends

Landkreis (dil). Der demographische Wandel erfordert eine Anpassung des Angebots von sportlichen Aktivitäten und Sportstätten im Landkreis Schaumburg. Dies ist im November beim 1. Schaumburger Sportforum in Kreishaus festgestellt worden. Für die federführend vom Kreissportbund Schaumburg (KSB) durchzuführende Sportstättenentwicklungsplanung soll der Landkreis seine koordinierende und unterstützende Mithilfe zusagen. Dies hat der Ausschuss für Soziales, Sport und Gesundheit dem Kreisausschuss jetzt einstimmig zur Beschlussfassung empfohlen.

veröffentlicht am 26.03.2007 um 00:00 Uhr

Kreissportbund-Vorsitzender Dieter Fischer erläuterte dem Ausschuss, wie er das Thema auf der Ebene von Kommunen und Vereinen voranbringen will. Als erster Schritt sei ein Sportstättenatlas aufzustellen beziehungsweise fortzuschreiben. Ebenso müssten die vorhandenen Sportangebote und neuen Trends erfasst werden - also eine Sportverhaltenserhebung. Beides solle die Beurteilung ermöglichen, wo welche neuen Aktivitäten ausgeübt werden können und ob die vorhandenen Sportstätten verändert werden müssten. Um dafür fachliche Kompetenz zu bündeln, beantragte der KSB die koordinierende Mithilfe von Landkreis und Kommunen. "Die Entscheidungskompetenzen der Kommunen sollen damit in keiner Weise beeinträchtigt werden, sondern der KSB will in diesem Rahmen ein sachverständiger Berater sein", heißt es in der Begründung des Antrags. Das Verfahren soll auch dazu dienen, wirtschaftlich mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen, ergänzte Erste Kreisrätin Eva Burdorf. Durch die Einbeziehung des Landkreises könnten Synergieeffekte gesucht werden. Gleichzeitig appellierte der Ausschuss an die Gemeinden, daran mitzuwirken. Der Ausschuss hat zu Beginn seiner jüngsten Sitzung in Abwesenheit Torben Sven Schmidt (CDU, Auetal-Kathrinhagen) zu seinem stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt.



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