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VfL Bückeburg will gegen den PSV Hildesheim Revanche nehmen

ASC Pollhagen-Nordsehl vor Sechs-Punkte-Spiel gegen Lembruch

Frauenfußball (pm). Nach dem doppelten Pokalaus geht für die beiden Schaumburger Bezirksoberligisten am Sonntag der Abstiegskampf weiter. Sowohl für den VfL Bückeburg als auch für den ASC Pollhagen-Nordsehl stehen dabei wichtige, weil lösbare, Aufgaben auf dem Plan.

veröffentlicht am 24.11.2006 um 00:00 Uhr

"Rückkehrerin" Hatixhe Beqiri (r.) soll für die Bückeburger Sieg

Vor allem der VfL hat sich gegen den PSV Hildesheim viel vorgenommen. "Wir wollen Revanche für die 0:1-Hinspielniederlage nehmen. Das ist das Ziel, das sich die Mannschaft gesteckt hat", sagt Sprecher Gerhard Hävemeier. Gerade einmal drei Wochen ist die besagte Niederlage in der Nachholpartie her, die zu Saisonbeginn ausgefallen war. Nicht nur, dass das Spiel durch ein Elfmetertor entschieden wurde, zeigt Hävemeier, "dass Hildesheim zu schlagen ist". Die Erfahrungen aus diesem Spiel und die Rückkehr der Urlauberinnen Ferdane und Hatixhe Beqiri sowie Nina Hundsdorff lassen das Selbstvertrauen der Bückeburgerinnen ansteigen. Dazu kommt die gute taktische und kämpferische Leistung, die das Rumpfteam trotz der Pleite in der Pokalpartie beim Bezirksligisten TV Neuenkirchen (1:2) gezeigt hat. Und obwohl eine kleine Erfolgsserie die Hildesheimerinnen inzwischen ins vordere Mittelfeld geführt hat, hat das Team von Trainer Thomas Rudolf den Heimsieg am Sonntag (11 Uhr) und damit einen vorerst beruhigenden Abstand zu den Abstiegsplätzen fest im Blick. Für den ASC Pollhagen-Nordsehl steht am Sonntag (13 Uhr, Hinspiel: 1:2) im doppelten Sinne ein Sechs-Punkte-Spiel an. Einerseits, so sagt es die Fußballerlogik, zählen Punkte gegen direkte Konkurrenten wie den SV Friesen Lembruch "doppelt". Andererseits hätten die Pollhägerinnen bei einem Erfolg am Dümmer See sechs Punkte auf ihrem Konto. Bei einem Sieg mit vier Toren Unterschied könnte die Mannschaft von Trainer Bernd Hitzemann dann sogar an den Friesen vorbeiziehen und die Abstiegsplätze verlassen. Doch gerade das Toreschießen ist das große Problem des Schlusslichtes. Nur fünf "Buden" stehen nach neun Spielen auf dem Konto, zu wenig, um sich am eigenen Schopfe aus dem Abstiegssumpf zu ziehen. Nach dem Pokalspiel gegen den Tabellenführer aus Egestorf (0:4) war der neue Trainer "positiv überrascht". Das neu formierte Team hatte sich zuvor zusammengesetzt und sich auf die bevorstehenden Aufgaben eingeschworen. Das Team um eine Achse mit Jessica Biesterfeld, Miriam Kosche und Monique Stahlhut zeigte anschließend vor allem kämpferisch eine überzeugende Leistung. "Die Spielerinnen haben gezeigt, dass sie es können", sagt Hitzemann. Bei dem dünnen Kader dürften jedoch nicht "zwei oder drei Stammspielerinnen ausfallen, dann wird es eng", sagt Hitzemann. Deshalb beantragte der Klub jetzt auch die Freigabe der Juniorinnen Annika Ebbighausen, Kathi Stubinski und Nicole Werthmüller für das Frauenteam.

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