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Gepflügt wird bis in die letzte Ecke

Artenschutz nicht aus den Augen verlieren

Hallo Landwirte: Ihr kriegt von der Politik ständig neue Vorschriften, was ihr zu tun und zu lassen habt. Findet wirklich keiner toll so etwas, aber alle Nichtlandwirte kriegen ja auch ihre Vorschriften. Wir alle brauchen die Natur nun einmal und erfreuen uns, wenn alles grünt, blüht und gedeiht.

veröffentlicht am 27.03.2020 um 00:08 Uhr

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Zu: „Harsche Worte zu Artenschutzpaket“, vom 5. März

Schade ist nur, dass zum Beispiel der Zwischenraum vom Feldweg zum Feld immer kleiner wird. Die sogenannte Bankette schwindet mittlerweile sehr stark (wird einfach untergepflügt), teilweise ist ein nicht ausgeklappter Zollstock schon breiter als der Grünstreifen zum geteerten Feldweg. Eine Folge: Die Wege brechen unter der Last der schweren landwirtschaftlichen Maschinen zu den Seiten weg, teure Reparaturen werden fällig. Feldhecken verschwinden, Obstbäume bekommen die praktische Erntemaschinenfrisur (Warum? Wegen Kratzern?) und gepflügt wird bis in die letzte Ecke. Muss das sein?

Es wird mittlerweile um jeden zusätzlichen Quadratmeter zu bewirtschaftender Erde gekämpft für eine ertragreiche Ernte. Das schreibt die Politik, Grüne, NABU oder wer auch immer nicht vor! Darum die Bitte an alle Landwirte: Lasst mal was stehen! Es muss nicht immer alles abgeschlegelt werden, nur der Ordnung halber! Unser aller Nachfahren werden sich darüber freuen, denn dann haben Insekten und andere Tierchen wieder einen Lebensbereich, das Thema Artenschutz verschwindet automatisch wieder vom Tisch und alle sind glücklich, oder nicht? Artenschutz – traurig dass man über so etwas ständig diskutieren muss! Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein.



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