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Archäologen suchen nach Funden

Vehlen (tw). „Die Arbeiten am Baugrundstück für das Gesamtklinikum Schaumburg in Vehlen haben bereits begonnen. Heute wird mit den archäologischen Untersuchungen gestartet. Die dazu notwendige denkmalschutzrechtliche Genehmigung seitens des Landkreises liegt vor.“ So heißt es in einer Pressemitteilung der Krankenhausprojektgesellschaft, welche die Redaktion gestern erreicht hat.

veröffentlicht am 27.09.2012 um 15:31 Uhr
aktualisiert am 07.12.2012 um 11:01 Uhr

Hintergrund: „In den vom Neubau des Gesamtklinikum Schaumburg betroffenen südöstlichen Flächen des Bebauungsplanes befinden sich archäologische Fundstellen. Durch Sondierungen im März 2011 wurden Funde, unter anderem aus der Eisenzeit im Untergrund nachgewiesen“, erklärt Claudia Zehrer. „Durch die geplanten Maßnahmen des Baus“, so die Pressesprecherin der Krankenhausprojektgesellschaft weiter, „könnten diese zerstört werden“. Daraus habe sich die vonseiten der Denkmalpflege gesetzlich verankerte Notwendigkeit ergeben, eine sach- und fachgerechte Grabung zur Dokumentation der Funde durchzuführen.

Die aktuellen Sondierungen würden insbesondere am geplanten Gebäudestandort, aber auch in den Bereichen der zukünftigen Außenanlagen, des Regenrückhaltebeckens sowie der Verkehrswege erfolgen. „Dafür“, so Zehrer, „ist ein Zeitraum von einer bis zu vier Wochen geplant“.

Entscheidend für den notwendigen Zeitaufwand seien eventuelle tatsächliche Funde. Für die Sondierungen zur Freilegung der bisherigen Funde im südöstlichen Bereich des Bebauungsplanbereichs würden voraussichtlich ein bis zwei Tage benötigt.

Parallel zu den detaillierten Untersuchungen in diesem Bereich würden Sondierungen im nordwestlichen Bereich des Bebauungsplans und im Bereich des geplanten Regenrückhaltebeckens erfolgen. Abschließende Sondierungen erfolgten in Teilbereichen der geplanten Baustraße. Die Pressesprecherin: „Sofern sich bei den Sondierungen Anhaltspunkte für Funde ergeben, werden diese parallel dazu untersucht.“

Nach Beendigung der Untersuchungen werde der Oberboden wieder angedeckt und eine anschließende normale landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht.



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