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Arbeitslosigkeit in Hameln und Bad Pyrmont konstant

Arbeitslosigkeit in Zeiten der Wirtschaftskrise – der Landkreis Hameln-Pyrmont ist auch im Juli glimpflich davongekommen: 12 713 Menschen waren hier in diesem Monat in den Dateien von Arbeitsagentur und Jobcenter als arbeitslos registriert – 30 weniger als einen Monat zuvor. Und das, obwohl im Juli die Erwerbslosenzahl erfahrungsgemäß allein schon wegen des Ausbildungsendes steigt.

veröffentlicht am 30.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit in Zeiten der Wirtschaftskrise – der Landkreis Hameln-Pyrmont ist auch im Juli glimpflich davongekommen: 12 713 Menschen waren hier in diesem Monat in den Dateien von Arbeitsagentur und Jobcenter als arbeitslos registriert – 30 weniger als einen Monat zuvor. Und das, obwohl im Juli die Erwerbslosenzahl erfahrungsgemäß allein schon wegen des Ausbildungsendes steigt. Im Vergleich zu Juli 2008 ergibt sich kreisweit ein Zuwachs um 154 Betroffene beziehungsweise 1,2 Prozent. Während die Arbeitslosenquoten im Raum Hameln (8,8 Prozent) sowie in Bad Pyrmont (10,7) seit Juni konstant geblieben sind, meldet Springe (8,9) einen Anstieg um 0,5 Punkte, Holzminden (9,5) um 0,4, Rinteln (10,2) um 0,2 und Stadthagen um 0,1 Prozentpunkte. In den Geschäftsstellenbezirken Hameln, Springe und Stadthagen liegen die Arbeitslosenquoten unter dem Niveau von Juli 2008. Die Situation im nördlichen Weserbergland, das die Arbeitsagentur Hameln betreut, ist aber nach wie vor ungünstiger als im niedersächsischen Durchschnitt (7,9 Prozent); auf Bundesebene liegt die Arbeitslosenquote jetzt bei 8,2 Prozent.

Den Fachleuten ist klar, dass die Kurzarbeit bislang Schlimmes verhindert.

Als Ergänzung zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Arbeitsagentur neuerdings auch Daten zur sogenannten Unterbeschäftigung. Zwar kann dabei die Kurzarbeit nicht einbezogen werden, jedoch die Zahl der Menschen, die sich gerade in Weiterbildungs- oder Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Ein-Euro-Jobs, Altersteilzeit oder in einer Betriebsgründungsphase befinden. Die Unterbeschäftigung wird für den gesamten Agenturbezirk Hameln im Juli mit 24 561 Personen angegeben. Das seien 209 oder 0,9 Prozent mehr als im Vormonat und 883 oder 3,7 Prozent mehr als im Juli 2008. Die offizielle Arbeitslosenzahl wird hingegen mit 18 195 beziffert.

Im Juni hatten agenturweit 54 Betriebe für 576 ihrer Mitarbeiter Kurzarbeit neu angezeigt. Seit Beginn der Kurzarbeitswelle im November ist dieses der niedrigste Wert an Neuanträgen. mafi



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