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Verkehrsbelastung Thema im Ortsrat Steinbergen / Alternative zu Tunnellösung?

Arbeitsgruppe: Bundesstraße 83 wieder als "vorrangig" einstufen

Steinbergen (clb). Bei der jüngsten Sitzung des Ortsrates Steinbergen hat die neu gegründete Arbeitsgruppe "Bun- desstraßen", bestehend aus Helga Gruhler, Monika Berlitz und Torsten Wichmann, den Anwesenden einen Sachstandsbericht vorgelegt. Die Gruppe hatte sich mit dem Ziel gegründet, alternative Lösungen zu der mehrfach thematisierten Tunnelvariante zu finden, die den Verkehr der beiden aufeinandertreffenden Bundesstraßen entzerren soll.

veröffentlicht am 21.05.2008 um 00:00 Uhr

Nach wie vor einÄrgernis im Dorf: Die dauerhafte Verkehrsbelastu

Mit diesem Projekt ist vor einiger Zeit bereits eine Studentengruppe der Fachhochschule Hildesheim beauftragt worden - die Arbeitsgruppe des Ortsrates wollte vor allem wissen, wie weit die Planungen vorangeschritten sind. Deshalb hat sich die neu gebildete Kommission im März mit Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz und Markus Brockmann, dem Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, zusammengesetzt - auch, um sich von dem Experten zunächst eine allgemeine Einführung in das Thema geben lassen. 2004 war die B 83 im Bundesverkehrswegeplan als "nachrangig" eingestuft worden, weil die (geringe) Unfallverminderung und Fahrzeiteinsparung durch einen Tunnel in keinem Verhältnis zu dem Kostenaufwand von rund 26 Millionen Euro stünden. Da im kommenden Jahr ein neuer Verkehrswegeplan erstellt wird, ist die Arbeitsgruppe jetzt auf der Suche nach Alternativlösungen, um wieder in den "vorrangigen Bedarf" zu kommen. Die Hochschulstudenten hätten bislang lediglich eine Geländetopografie erstellt, weitere Optionen sollen noch erarbeitet werden. Auch dort will die Arbeitsgruppe etwas "Druck machen", um noch in diesem Jahr andere Lösungen in petto zu haben. Als nächstes plant die Kommission, sich hinsichtlich Feinstaubmessungen, Lärmschutzmaßnahmen und Unfallzahlen in Steinbergen zu erkundigen.



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