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Apo: Angebote für alle Generationen

Stadthagen (web). Neue Akzente soll die Arbeit des Trägervereins der "Alten Polzei" durch die Förderung aus dem "Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus" beim Bundesministerium für Familie, Soziales, Jugend und Senioren erhalten. Als Bürgerzentrum hat die "Apo" für Stadthagen und den Landkreis Schaumburg einen Antrag gestellt. Falls dieser bewilligt wird, will der Verein ab Oktober in Kooperation mit dem Senioren- sowie Integrationsbeirat und Senioren-Treff neue intergenerative, integrative, interkulturelle und kreative Angebote entwickeln.

veröffentlicht am 11.06.2007 um 00:00 Uhr

"Die?Apo' ist eigentlich bereits ein Mehrgenerationenhaus", sagte "Apo"-Mitarbeiterin Heike Klenke beim Pressegespräch. "Wir fördern seit 1990 die Begegnung der Generationen, seit 1997 gibt es hier den Senioren-Treff", so Klenke. Bundesweit fördert das Ministerium pro Landkreis eine Einrichtung mit Personal- und Sachmitteln, zunächst für ein bis zwei Jahre, maximal für fünf Jahre. Damit werden neue Angebote möglich, die das Miteinander und die Begegnung von Jung und Alt stärken. Das Konzept setzt auf strategische Partnerschaftenmit anderen Institutionen. Das sind in Stadthagen unter anderen der Senioren- und Integrationsbeirat sowie der Senioren-Treff in der "Apo". Zehn Angebote haben diese gemeinsam konzipiert, um das bestehende Programm sinnvoll zu erweitern: Café für alle: Geplant ist das Galerie-Café auf den Nachmittagsbetrieb auszuweiten und Kaffee sowie Kuchen anzubieten. Kreativ-Werkstatt: Das Kinder-Malatelier soll für alle Altersgruppen ausgebaut werden. Es soll regelmäßige Kurse und offene Angebote geben. Ausbildungspatenschaften: Jugendliche auf Ausbildungssuche sowie Auszubildende sollen von Paten in schwierigen Phasen begleitet werden. Kinderbetreuung soll es stundenweise geben. Zusätzlich werden Jugendlichen Babysitting-Jobs vermittelt. Spiele: Es soll Boule für alle sowie internationale Spiele wie Tafli und Poker angeboten werden. Treffpunkt: Selbsthilfegruppen und an Beratung Interessierte können sich beim Infopunkt im "Café für alle" treffen. Kul-Touren: Die "Apo" will gemeinsame Ausflüge zu Kultur-Treffs in Stadt und Region anbieten. Lebensreisen: Die "Apo" plant eine Art "Erzählcafé" zu organisieren. Menschen berichten von ihrer Geschichte, die aufgeschrieben, aufgezeichnet, fotografiert und ausgestellt wird. Menschen begleiten: Menschen, die Begleitung brauchen, etwa beim Einkaufen, sollen Gelegenheit haben, sich von Ehrenamtlichen begleiten zu lassen. Frisur mobil: Die "Apo" will einen Raum für Körper-, Gesundheits- und Schönheitspflege an einem öffentlich zugänglichen, barrierefreien Ort schaffen.



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