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Fülmer Straße: Blumenkübel werden versetzt, Betonpfähle ausgetauscht

Antragsflut im Ortsrat Todenmann - mehr Licht, weniger Müll, keine Lkw

Diese vier Blumenkübel an der Fülmer Straße sollen entfernt und vor die Verwaltungsstelle gesetzt werden. Fotos: clb Todenmann (clb). Acht Anträge zur Verkehrssicherheit, besseren Ausleuchtung, größeren Sauberkeit und der Bauunterhaltung im Dorf hat FDP-Ortsratsmitglied Paul-Egon Mense am Mittwochabend im Gasthaus "Zur Linde" gestellt. Der Ortsrat hat sich den Anträgen im Wesentlichen angeschlossen.

veröffentlicht am 14.04.2007 um 00:00 Uhr

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Im ersten Antrag wird die Verwaltung aufgefordert, für das Haus "Bleekebrink 2" einen jährlichen Betrag von 10 000 Euro zur Erhaltung und Instandsetzung im Haushalt der GVS zu berücksichtigen. Zudem möchte der Ortsrat wissen, wie viel von den Plankosten für das Haus "Bleekebrink 4" noch übrig seien. Erster Stadtrat Jörg Schröder erklärte, dass das Budget von 6000 Euro im vergangenen Jahr überzogen worden sei, man jedoch für 2007 weitere 11 000 Euro im Haushalt veranschlagt habe. Der Ortsrat fordert, die Fülmer Straße an der Grabenseite durch geeignete Grenzpfähle abzusichern sowie im Brückenbereich die offiziellen Straßenbegrenzungspfähle sowie ein Geländer anzubringen. Zudem sollen die vier Blumenkübel entfernt und unterhalb des Hauses "Bleekebrink 2" aufgestellt werden. Schröder versicherte, dass die Brücke durch eine Leitplanke abgesichert werde, die Betonpfähle entfernt und die Blumenkübel vor die Verwaltungsstelle gesetzt werden sollen. Daran, dass nach der Entfernung der Blumenkübel jedoch andere bauliche Maßnahmen erforderlich seien, um die Tempo-30-Zone zu wahren, erinnerte Ortsratsmitglied Uwe Drinkuth (CDU). "Es geht ums Prinzip - wir können die Kübel wegnehmen, aber wir müssen was machen!" Auch Ortsbürgermeister Uwe Vogt (CDU) betonte die Notwendigkeit, leichte bauliche Veränderungen vorzunehmen, um die Verkehrsberuhigung zu dokumentieren. Zugleich aber sollten diese Maßnahmen dem landwirtschaftlichen Verkehr gerecht werden. Das unerwünschte Parken von Lkw auf dem Friedhofsparkplatz soll durch eine Verengung der Einfahrt unterbunden werden. Mense ergänzte, dass die 16 Meter breite Einfahrt geradezu einladend für Lkw sei und man sie geringfügig verengen sollte, so dass Autos und Containertransporter weiterhin problemlos einfahren können, jedoch keine Lkw mehr. Ein Verkehrsschild, welches nur noch Pkw das Parken erlaube, sei bereits aufgestellt worden, erläuterte Schröder und forderte dazu auf, zunächst abzuwarten, ob dort weiterhin unerlaubt geparkt werde. Die Stadt soll prüfen, inwieweit es erforderlich ist, im sehr schmalen Weserberghausweg ein Schild mit absolutem Halteverbot aufzustellen. Nach der Straßenverkehrsordnung dürfe man ohnehin nicht dort halten, wo andere Fahrzeuge behindert werden, so Schröder. Da es ein gesetzliches Halteverbot gebe, sei ein Schild überflüssig. In Antrag Nummer fünf fordert Mense eine Außenleuchte mit Bewegungsmelder am Kellerausgang der Schule, was laut Schröder kein größeres Problem darstelle. "Die GVS wird sich darum kümmern." Der Eingangsbereich der Friedhofskapelle soll mit Verbundsteinen gepflastert werden. Um Genaueres zu entscheiden, sei ein Ortstermin mit dem Tiefbauamt geplant, so der Erste Stadtrat. Der Parkplatz gegenüber vom Gasthaus "Wandersruh" wird regelmäßig mit Müll verschmutzt. Um dagegen vorzugehen, wird die Stadt gebeten, den Parkplatz zu reinigen und den Grenzzaun zu reparieren. Der Müll sei bereits vor kurzer Zeit beseitigt worden, erklärte Schröder und fügte hinzu, dass jedoch schon wieder neuer Unrat abgelagert worden sei. Geschlossen werden soll der Parkplatz auf keinen Fall, was im Antrag von Mense in Erwägung gezogen wurde. "Ich möchte strikt davor warnen, denn viele Wanderer nutzen die Wege und auch die Parkmöglichkeit", sprach sich unter anderem Uwe Drinkuth gegen diese Optionaus. Auch die verschmutzten Container am Friedhof sollen durch die Firma Tönsmeier bis zum 1. Mai gereinigt werden, wünscht Mense. Schröder erläuterte, dass die Reinigung in der kommenden Woche vorgenommen werde.

Die Tempo-30-Zone in der Fülmer Straße: Die Betonpfähle, die hie
  • Die Tempo-30-Zone in der Fülmer Straße: Die Betonpfähle, die hier zu sehen sind, sollen durch Grenzpfähle ausgetauscht werden.


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