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Über 1,78 m zum Titel / Patrick Söhle Vize-Meister im Dreisprung

Antonio Calvin-Rosenau wird in Rostock Norddeutscher Meister

Immer startbereit: das erfolgreiche Schaumburger Trio Antonio Calvin-Rosenau (v.l.), Sebastian Stöckl und Patrick Söhle. Foto: caw Leichtathletik (caw). Bei den Norddeutschen Meisterschaften der Schüler A und Jugend A in Rostock sprang Antonio Calvin-Rosenau von der VT Rinteln zum Meistertitel im Hochsprung der Schülerklasse.

veröffentlicht am 23.08.2006 um 00:00 Uhr

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Bei aufgrund wechselnder Winde nicht optimalen Bedingungenübersprang der 15-jährige Rintelner wie auch der Zweit- und Drittplatzierte 1,78 m. Allein die Tatsache, dass Calvin-Rosenau bei den vorangegangenen Höhen weniger Fehlversuche als seine Konkurrenten benötigt hatte, sicherte ihm den Norddeutschen Meistertitel. Calvin-Rosenau hatte sich lediglichbei der Höhe von 1,75 m einen Fehlversuch erlaubt und anschließend die auf 1,78 m aufgelegte Latte souverän übersprungen, während die Konkurrenten diese Höhe erst im zweiten und dritten Versuch überwanden. Am Vortag war Calvin-Rosenau bereits in den Disziplinen Weitsprung und 300-m-Hürdenlauf an den Start gegangen. Im Weitsprung reichte in dem sehr stark besetzten Starterfeld die ordentliche Weite von 5,58 m nur zu Rang 15. Im 300-m- Hürden-Finale erreichte er als unglücklicher Vierter das Ziel. Calvin-Rosenau haderte anschließend mit sich selbst, da er an der letzten Hürde aus dem Rhythmus gekommen war, abbremsen musste und dadurch eine bessere Platzierung verpasste. Seine Trainerin Carolin Wolter war mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden. Mit der Zeit von 43,84 Sekunden verbesserte Calvin-Rosenau den Kreisrekordüber diese Distanz um nahezu drei Sekunden. Für die Teilnahme an Wettbewerben der männlichen Jugend A hatten Patrick Söhle und Sebastian Stöckl von der SG Rodenberg den weiten Weg nach Rostock auf sich genommen. Stöckl ging über die 400-m-Distanz an den Start. Aufgrund seiner guten Vorleistungen wurde er in den schnellsten aller Zeitendläufe eingeordnet. Die hochkarätige direkte Konkurrenz sorgte für zusätzliche Motivation, so dass er seine persönliche Bestzeit über die Stadionrunde auf 50,81 Sekunden steigern konnte. Mit dieser Zeit belegte er nach Zusammenfassung aller Endläufe einen sehr guten sechsten Platz. Multitalent Söhle stellte sich in den Wettbewerben 100 m, Weit- und Dreisprung der Konkurrenz aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Im 100-m-Wettbewerb steigerte er im Vorlauf seine persönliche Bestzeit auf 11,54 Sekunden. Diese bestätigte er im Zwischenlauf, verpasste damit aber um wenige Hundertstel den Einzug in das Finale. In der Weitsprungkonkurrenz belegte er mit 6,55 m Rang fünf. Dabei beeindruckte er mit der Konstanz seiner Sprünge, die allesamt mit Weiten um sechseinhalb Meter gemessen wurden. Ein Ausreißer nach oben fehlte leider. Auch während des Dreisprung-Wettbewerbs setzte er konstant gute Sprünge in die Grube. Sein weitester Satz wurde mit 12,92 m vermessen. Mit dieser Weite belegte er sicher den zweiten Platz und verfehlte den Sieg nur um sieben Zentimeter.

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