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Titelgewinn mitübersprungenen 1,80 m / Nele Lenhard erringt im Weitsprung die Bronze-Medaille

Antonio Calvin-Rosenau Niedersachsenmeister

Leichtathletik (caw). Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der A-Schüler und A-Jugendlichen in Schneverdingen errang Antonio Calvin-Rosenau von der VT Rinteln den Niedersachsenmeistertitel im Hochsprung der Schüler A.

veröffentlicht am 07.07.2006 um 00:00 Uhr

Nele Lenhard, Patrick Söhle, Sebastian Stöckl und Wiebke Hoth (s

Der 15-jährige Rintelner ging als amtierender Hallen-Niedersachsenmeister und Führender der niedersächsischen Saisonbestenliste als Favorit in den Wettbewerb. Im Verlauf der Konkurrenz machten ihm jedoch die sehr hohen Temperaturen an der Anlage zu schaffen und er zeigte leichte Unsicherheiten, die seine Trainerin Carolin Wolter einige Nerven kosteten. Calvin-Rosenau präsentierte sich aber hochkonzentriert, als es darauf ankam: In seinem dritten und letzten Versuch meisterte er die aufgelegten 1,80 m, an denen zuvor seine letzten Konkurrenten gescheitert waren und sprang damit zum Freiluft-Niedersachsenmeistertitel. Diese Leistung bedeutet eine Einstellung seiner persönlichen Bestleistung und ist angesichts der extremen äußeren Umstände umso höher zu bewerten. Calvin-Rosenaus nächstes Ziel sind die Norddeutschen Meisterschaften Mitte August in Rostock. In der Altersklasse W14 stellten sich Nele Lenhard (SG Rodenberg) und Lea Seehafer (MTV Messenkamp) der niedersächsischen Konkurrenz. Lenhard lief im 100-m-Vorlauf mit 13,28 s eine neue persönliche Bestzeit und erreichte damit locker die Zwischenläufe. Im Zwischenlauf konnte sie ihre tolle Vorlaufzeit nicht ganz bestätigen, wodurch ihr der Einzug ins Finale verwehrt blieb. Dafür trumpfte die 14-Jährige im Weitsprung groß auf. Sie setzte nach zwei ungültigen Versuchen im dritten Versuch mit 5,07 m eine starke Weite in die Grube, mit der sie nach dem Vorkampf führte. Obwohl im Endkampf der besten acht Springerinnen noch zwei Athletinnen an ihr vorbeizogen, freute sich Lenhard ungetrübt über ihre neue persönliche Bestleistung und dem damit verbundenen Podiumsplatz. In demselben Weitsprungwettbewerb belegte Lea Seehafer mit 4,53 m den 18. Platz. Im 80-m-Hürdenlauf kam Seehafer trotz der ordentlichen Zeit von 13,77 Sekunden nicht über den Vorlauf hinaus. Die A-Jugendliche Wiebke Hoth vom TSV Eintracht Bückeberge mutete sich am Wochenende ein Mammut-Sprintprogramm zu. Am Samstag lief sie im 100-m-Vorlauf leichtfüßig in das Finale und erreichte dort trotz sehr starken Gegenwindes mit 12,89 Sekunden eine sehr gute Zeit, die Rang fünf bedeutete. Ebenfalls starker Gegenwind herrschte am Sonntag Mittag während der 200-m-Läufe. Auch dort trotze sie dem Wind hervorragend und lief in 26,79 Sekunden auf Rang sieben. Auf Rang acht folgte in 27,20 Sekunden Stefanie Pelzer vom Post-SV Stadthagen. Den 100-m-Hürdenvorlauf absolvierte Hoth technisch einwandfrei und erreichte in 16,23 Sekunden das Finale.Dort fädelte sie nach einem guten Start in eine Hürde ein und stürzte. Die 4 x 100-m-Staffel des Post-SV Stadthagen lief in der Besetzung Alexandra Keich, Anne-Kathrin Knief, Kirsten Stüber und Stefanie Pelzer in 51,23 Sekunden auf Rang vier. In der männliche Jugend A verpasste Sprungtalent Patrick Söhle (SG Rodenberg) im Weit- und Dreisprung nur knapp eine Podestplatzierung. In beiden Disziplinen landete er mit sehr guten Leistungen auf Rang vier. Im Weitsprung erreichte er 6,51 m, im Dreisprung 12,34 m. Julian Kunze (Post-SV Stadthagen) belegte in der Weitsprung-Konkurrenz mit 5,96 m Rang 13. Sebastian Stöckl (SG Rodenberg) präsentierte sich über die 200- und 400-m-Distanz zum Saisonhöhepunkt topfit. Im 400-m-Lauf holte er in starken 50,94 Sekunden Rang vier. Im 200-m-Vorlauf erreichte er mit 23,47 Sekunden sicher das Finale. In diesem konnte er sich noch einmal auf tolle 23,12 Sekunden steigern, die Rang fünf bedeuteten. In den Wurfdisziplinen vertrat Daniel Stolper (TSV Bückeberge) die schaumburger Farben. Er landete in den qualitativ jeweils sehr stark besetzten Teilnehmerfeldern drei Mal auf dem siebten Rang. Im Kugelstoßen erreichte er genau 12 Meter, den Diskus schleuderte er auf 34,24 m und den Speer auf 48,47 m.

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