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Warum Sie besser zu Hause bleiben sollten, wenn Sie krank sind

Ansteckungsgefahr am Arbeitsplatz

veröffentlicht am 07.12.2013 um 00:00 Uhr

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Nicht alle Kollegen sehen es gern, wenn ein Mitarbeiter mit laufender Nase und glasigen Augen am Arbeitsplatz auftaucht. Schließlich ist die Gefahr der Ansteckung bei einer Erkältung groß. Die Keime verbreiten sich mittels kleiner Tröpfchen von Mensch zu Mensch. Manchmal reichen schon ein Händedruck, das gemeinsame Benutzen des Telefons oder ein Anniesen, um die Krankheitserreger weiterzugeben. Schnell ist so die Hälfte der Belegschaft lahmgelegt. Trotzdem schleppen sich etliche Arbeitnehmer mit einem grippalen Infekt zum Job. Die Befürchtung, ihren Arbeitsplatz durch Fehlzeiten zu verlieren, ist oft übermächtig. Doch in vielen Fällen beeinträchtigen Kopfschmerzen, Gliederreißen oder ein Schwächegefühl die Arbeitsleistung. Betroffene suchen daher nach einem Präparat, das schnell hilft.

Dr. Thorsten Zehlicke, leitender Oberarzt der HNO-Abteilung am Hamburger Bundeswehrkrankenhaus, weiß Rat: „In dieser Situation kommt es auf eine effektive Symptomlinderung an.“

Wer im Job mit vielen Menschen in Kontakt tritt, bleibt als Erkälteter der Arbeit besser fern. Gerade wenn viel gesprochen werden muss, können etwa bei einer Halsentzündung die Stimmlippen in Mitleidenschaft gezogen und geschädigt werden. Hier lohnt sich das Auskurieren: Viel trinken und den Sprechapparat schonen, bevor sich dort schmerzhafte Knötchen bilden. Ist die Temperatur stark erhöht, dann lieber das Bett hüten. Denn der Organismus bekämpft mit der Temperaturerhöhung die hitzeempfindlichen Viren und ist daher geschwächt – Herzmuskelentzündungen könnten bei Überanstrengung die Folge sein. Um der Arbeit fernbleiben zu können, benötigen Kranke ein medizinisches Attest. Laut Bundesarbeitsgericht sind dem Krankgeschriebenen Unternehmungen untersagt, die den Genesungsprozess beeinträchtigen. Allerdings besteht keine Pflicht, ausschließlich im Haus zu bleiben. Es können Spaziergänge unternommen, Verwandte besucht oder auch notwendige Einkäufe getätigt werden.

Wenn die Arbeitssituation ein Fernbleiben nicht zulässt, sollte möglichst Abstand zu anderen Menschen gehalten werden. Auch wenn es als unhöflich gelten könnte: Das Schütteln der Hände zum Gruß sollte man tunlichst unterlassen. Bei einer Niesattacke oder bei Hustenstößen ist es ratsam, sich wegzudrehen und ein Taschentuch zu verwenden. Die Anzahl der Viren in der Raumluft lässt sich durch häufiges Öffnen der Fenster dezimieren. Spezielle Desinfektionstücher zum Abwischen beugen einer Virenübertragung durch Telefone, Türgriffe oder Arbeitsgeräte vor.

(mpt-13/126a).

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