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PM-Schulpferdecup des Reitvereins Ahnsen auf dem Hof Lohmann / Gastgeber landen auf Rang drei

Anspruchsvolle Aufgaben spornen junge Reiterinnen an

Ahnsen (mig). Nervöses Hufescharren, leises Schnauben und gedämpfte Mädchenstimmen: Hinter der Reithalle der Familie Lohmann herrscht die Ruhe vor dem Sturm. Zwei junge Reiterinnen halten sich an der Hand. "Gib ihm deutliche Kommandos," sagt die eine zur anderen. Dann ist es soweit: schnell die letzten Handgriffe, das Zaumzeug wird noch einmal zurechtgerückt, die Kappe aufgesetzt.

veröffentlicht am 22.07.2006 um 00:00 Uhr

Auf Schulpferden zeigte der Reiternachwuchs sein Können.

Zum inzwischen dritten Mal richtete der Reitverein Ahnsen jetzt auf dem Reiterhof Lohmann den "PM-Schulpferde-Cup" aus. Bei schwül-heißem Wetter kämpften 44 Teilnehmer in elf Mannschaften um die Qualifikation für das Halbfinale in Verden. Ins Leben gerufen wurde der "PM-Schulpferde-Cup" von der "Deutschen Reiterlichen Vereinigung". Bundesweit finden in dieser Saison 30 "Cup"-Prüfungen statt. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, darf an diesem Wettkampf nur mit Schulpferden teilgenommen werden. "So hat niemand einen Vorteil durch den Besitz eines besseren Pferdes. Dadurch sieht man, wer wirklich talentiert ist," erklärte Alke Lohmann, Sportwartin des Ahnser Vereins. Zu Beginn des Turniers stand für die Mannschaften eine Dressurprüfung auf dem Programm. Anschließend wurde die korrekte Haltung beim "leichten Sitz" kontrolliert und ein "Vormustern" durchgeführt. Nach dem theoretischen Teil war der große Augenblick dann endlich da. Das Springreiten wurden von den jungen Reiterinnen sehnsüchtig erwartet. Den Parcour zusammengestellt hatte Friedrich-Wilhelm Lohmann, der Vorsitzende des Reitvereins. Die beiden Sprünge zum Schuss der Strecke waren sicher die schwierigsten Elemente, aber auch beim Trab über liegende Stangen hatten etliche Teilnehmerinnen Probleme. Nach einem anstrengenden Turniertag und derÜbergabe der Schleifen war Alke Lohmann hochzufrieden. "Dieses Turnier hat den jungen Reiterinnen weiteren Ansporn gegeben." Beim Kampf um die Siegerschleifen hatte der Reit- und Fahrverein St. Georg Osterwald (bei Garbsen) mit 151,2 Punkten die Nase knapp vorne. Den zweiten Rang belegte der Reitverein Emmerthal/Scheele Hof Hastenbeck 2 mit 149,9 Punkten und auf den dritten Platz kam das Team des Ausbildungsstalls Lohmann mit 146,9 Punkten. Die beiden bestplatzierten Mannschaften reisen zum Halbfinale nach Verden, das die Ahnser Reiterinnen knapp verpassten.

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