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Einstimmiger Beschluss im Ortsrat Gelldorf / Auch "Weißer Winterdienst" soll ausgeweitet werden

Anlieger sollen Dorfstraße künftig selbst reinigen

Gelldorf (clb). In seiner letzten Sitzung hat sich der Ortsrat Gelldorf einstimmig dafür ausgesprochen, den "Weißen Winterdienst" im Ort auszuweiten - mit Ausnahme aller Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie der Grundstraße, Industriestraße und dem Gelldorfer Weg.

veröffentlicht am 07.09.2007 um 00:00 Uhr

Für das Bushäuschen an der Langen Straße wird nach einer Beleuch

Desweiteren hat das Gremium einheitlich darüber abgestimmt, die Dorfstraße aus der Gebührenklasse II der Straßenreinigungssatzung herauszunehmen. Wenn der Stadtrat diesem Beschluss zustimmt, würde das bedeuten, dass jeder Anlieger den Bereich vor seinem Grundstück bis zur Straßenmitte künftig selbst reinigen müsste. Die Kosten von 2,14 Euro würden somit auf 79 Cent gesenkt werden, da der Winterdienst dort weiterhin im Einsatz ist. Die noch offenen Punkte zu den im Dorf beantragten Maßnahmen griff Bürgermeister Oliver Schäfer auf: Die Sanierungsmaßnahmen an der Ringstraße sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Der beschädigte Parkettfußboden im Dorfgemeinschaftshaus wird zunächst genauer untersucht, um das Schadensausmaß festzustellen, außerdem sollen die Toilettenanlagen erneuert werden. Auch die Arbeiten am Feldweg in Richtung Südhorsten sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Die Beantwortung der Frage, wie die Beleuchtung des Buswartehäuschens an der Langen Straße künftig aussehen soll, stellte der Ortsrat zunächst zurück. Die Verwaltung machte hierzu den Vorschlag, zwei zusätzliche Lampen auf der anderen Straßenseite zu installieren. Um eine Lösung zu finden, damit vor allem landwirtschaftliche Fahrzeuge nicht mehr auf der viel zu schmalen Heinrich-Kütemeier-Straße fahren müssen, soll ein zweiter Termin vereinbart werden. Aus dem Publikum kamen einigeÄußerungen hinsichtlich der schlechten Ausleuchtung der Dorfstraße. Schäfer versprach, der Sache nachzugehen. Im weiteren Verlauf der Sitzung verschaffte sich der Ortsrat einenÜberblick über die restlichen Ortschaftsmittel für 2007. Von den Mitteln für Präsente sowie Pflege der Gemeinschaft sind noch Beträge in Höhe von 6183,51 Euro übrig; von der Unterhaltung der Spielplätze, Anlagen, Wasserläufe und Straßen 11 251,27 Euro. Letztere will der Ortsrat zum Teil für die Sanierung der Ringstraße einsetzen. Burckhard Molthahn machte hierzu noch den Vorschlag, die zur Verfügung stehenden Mittel für zwei Bänke an der Boulebahn (rund 400 Euro) zu verwenden. Ortsbürgermeister Andreas Hofmann regte an, die Gelder zudem für eine gute Beleuchtung an der Ecke des Feuerwehrgerätehauses - und wenn möglich - auch für einen Bewegungsmelder zu verwenden. Von Schäfer kam zudem noch der Vorschlag, Arbeitskräfte auf 1,50 Euro-Basis zu beschäftigen, die im Ort für Sauberkeit sorgen, da der städtische Bauhof personell nicht so besetzt sei, dass er alle anstehenden Maßnahmen umsetzen kann. Allerdings, so Schäfer weiter, wäre es von Vorteil, wenn ein ortsansässiger Verein dieses Anliegen betreue. Im Kernstadtbereich habe sich diese Idee bereits bewährt.



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