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Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hameln koordiniert Flüchtlingshilfe in der Osterstraße 46

Anlaufstelle für Flüchtlinge und Helfer

Hameln. Die Flüchtlingshilfe der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hameln (ACKH) hat nun ein Büro im Eugen-Reintjes-Haus (FiZ), Osterstraße 46, einrichten können. Im „Partnerbüro“ (2. Stockwerk) arbeitet, telefoniert und schreibt nun Heike Büttner, montags und mittwochs von 14 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 13 Uhr. Für Freiwillige und Interessenten sowie für Flüchtlinge steht die Tür offen. Zu den verschiedenen Aktionsgruppen und Regionen stellt Heike Büttner gern den Kontakt her. Ihre Telefonnummer lautet 05151/8099485. Per E-Mail ist sie über ackh-fluechtlingshilfe@t-online.de zu erreichen. Die ACKH-Flüchtlingshilfe hat ihre Arbeit inzwischen auf Regionen verteilt: Region Mitte (Ansprechpartner Stefan Keil), Region Nord (Udo Wolten), Region West (Gerold Lange-Kabitz). Dort werden verschiedene Aufgaben koordiniert, insbesondere die Begleitung von Flüchtlingen, Einzelpersonen ebenso wie Familien. Zusammen mit Christa Fauth wird in turnusmäßigen Besprechungen ein Austausch der drei Regional-Vertreter vorgenommen. So können Absprachen getroffen und Überschneidungen vermieden werden.

veröffentlicht am 25.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr

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Aktuell wird in der Region Nord ein Frühlingsfest vorbereitet, zu dem Flüchtlinge mit ihren Begleiter/innen eingeladen werden. Neben einer Cafeteria werden allerlei Darbietungen und Mitmachaktionen, insbesondere gemeinsames Tanzen, vorbereitet. Für Kinder wird es verschiedene Spielangebote geben. Bei der letzten Sitzung war auch Sabine von Blanckenburg zu Gast, die über die Pläne und Aufgaben im „englischen Viertel“ berichtete. Sie ist als Beauftragte des Landkreises für die Koordinierung der Flüchtlingssozialarbeit in der Nordstadt zuständig. Regelmäßiger Informationsaustausch und praktische Kooperation im „englischen Viertel“ wurden verabredet, dazu gehören auch Lernhilfen und Begleitung bei den Deutsch-Kursen.

Zurzeit gibt es in der Elisabeth-Selbert-Schule einen zentralen Alphabetisierungskurs. Inzwischen werden etwa 150 Flüchtlinge von Einzelpersonen oder (Ehe-)Paaren begleitet. Für diese Begleiterinnen und Begleiter gibt es regelmäßige Treffen im St.-Augustinus-Gemeindezentrum, bei denen allgemeine Fragen und Themen mit Fachreferenten (z. B. Begleitung von traumatisierten Menschen, Vorbereitung für die Arbeits- und Berufswelt, christliche Motivation für unsere Hilfe) zur Sprache kommen.

Im Zwei-Monate-Rhythmus trifft sich der Initiativkreis, zu dem Delegierte mehrerer Hamelner Kirchengemeinden und interessierte Einzelpersonen gehören. In kürzeren Abständen trifft sich ein Leitungskreis.

Natürlich besteht auch Interesse an der Vernetzung mit anderen Hilfsorganisationen und Verbänden, damit die vorwiegend ehrenamtliche Arbeit so effektiv wie möglich gestaltet wird, berichtet Udo Wolten.



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