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Anja Piel: Keine CCS-Technologie in Niedersachsen

Am heutigen Dienstag hat die niedersächsische Landesregierung ihren Gesetzentwurf zum Verbot der unterirdischen Kohlendioxid-Einlagerung verabschiedet. Das Gesetz soll sicherstellen, dass es in Niedersachsen keine dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid (CO2) geben wird. Anja Piel, Landtagsabgeordnete der Grünen aus Hessisch Oldendorf, begrüßt, dass damit auch die CCS-Technologie in Niedersachsen dauerhaft ausgeschlossen werden kann. "CCS ist nicht nur ineffizient, auch mögliche Schäden für Mensch und Umwelt sind durch austretendes Kohlendioxid nicht absehbar. Die Absage der Landesregierung an diese Risiko-Technologie ist daher der richtige Weg", so Piel. Mit der Methode des "Carbon Capture and Storage" (CCS) lässt sich Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken auffangen, in unterirdische Kavernen pressen und dort einlagern. Diese Technologie ist jedoch hoch umstritten. Piel erläutert: "Ziel der CO2-Speicherung ist, den Ausstieg aus der Kohle zu verzögern - damit werden jedoch nur die wirtschaftlichen Interessen der Großindustrie und nicht des Klimaschutzes unterstützt."

veröffentlicht am 26.08.2014 um 16:07 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:21 Uhr



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