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Anbau und Transporter für Hespe

Samtgemeinde Nienstädt/Hespe (jl). Die Hesper Feuerwehrleute müssen ihre Einsatzkleidung nicht mehr den Abgasschwaden ihrer Dienstfahrzeuge aussetzen. Die Kleiderkammer bekommt einen eigenen Raum. Dort wird auch genügend Platz für den noch zu beschaffenden Mannschaftstransporter des agilen Hesper Feuerwehrnachwuchses sein. Beide Investitionen hat der Feuerschutzausschusses des Samtgemeinderates einstimmig befürwortet.

veröffentlicht am 21.11.2007 um 00:00 Uhr

Über die beiden Wünsche aus Hespe wird schon geraume Zeit diskutiert. Ziemlich unstrittig war von Anfang an die Anschaffung des Mannschaftstransporters (MTW). Hespe sei eine der agilsten Feuerwehren in der Samtgemeinde und habe reichlich Nachwuchs, stellte Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening fest. 15 000 Euro für eine gebrauchtes Fahrzeug sollen bereit gestellt werden. Gekauft werden soll es von der Beschaffungs GmbH, die eigens für solche Investitionen gegründet worden ist, um Steuervorteile nutzen zu können. Heinz David (CDU), Ausschussvorsitzender und Hesper Ratsherr in Personalunion, wünschte sich den Transporter noch für dieses Jahr. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Ernst Agsten dämpfte Davids Euphorie. Ein solches Fahrzeug müsse erst gefunden werden, das gehe nicht so schnell. Nach dem Kauf werde das Auto erst zerlegt neu lackiert, wieder zusammen gebaut und mit Funktechnik ausgerüstet. Dafür müssten drei Monate gerechnet werden. Also rollt der MTW wohl erst im nächsten Frühjahr nach Hespe. Ob er dann schon im Anbau des Gerätehauses untergebracht werden kann, gilt als fraglich. Um diesen Punkt hat es eine längere Diskussion gegeben, weil Samtgemeinde und Gemeinde sich anfangs nicht einig gewesen sind. So wollte die Samtgemeinde die Kleiderkammer und den Transporter in den ehemaligen Feuerwehrgaragen unterbringen. Dort lagert die Gemeinde jetzt ihre Bauhof-Gerätschaften, und auf diese Lager will sie nicht verzichten. Deswegen der Anbau, für den die Gemeinde inzwischen die Planung vorgenommen hat und für den inzwischen ein Bauantrag auf den Weg gebracht worden ist. Die Baukosten werden auf rund 50 000 Euro geschätzt. Diese Summe soll im Haushalt der Samtgemeinde für kommendes Jahr bereit gestellt werden.



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