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Rat segnet Nutzungsvereinbarung ab / Gemeinde Auetal gibt FKH 1000 Euro Zuschuss im Jahr

Amtlich: Feuerwehr bekommt ihr Gebäude

Hattendorf (rnk). Es war zwar nur ein kleiner Punkt auf der Tagesordnung der Ratssitzung, aber für die Verwaltung der Gemeinde denn doch ein größerer Schritt in die Zukunft: Einstimmig wurde die Nutzungsvereinbarung zwischen der Gemeinde und der Feuerwehr über das Hattendorfer Feuerwehrhaus verabschiedet.

veröffentlicht am 31.03.2007 um 00:00 Uhr

Nicht mehr im Dorfgemeinschaftshaus, sondern in dem sanierten Fe

Bekanntermaßen wurde das Feuerwehrgebäude vor einem Jahr saniert, neben der Erweiterung der Feuerwehrgarage für einen neuen Schlauchwagen wurde ein komplett neuer Schulungsraum mit Küche und sanitären Anlagen errichtet. Damit entfiel die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses durch die Feuerwehr. Und im Gegenzug benutzt die Feuerwehr nach der Baumaßnahme ein energetisch und versorgungstechnisch vom Dorfgemeinschaftshaus komplett abgetrenntes Gebäude, wie es Bürgermeister Thoms Priemer formulierte. Schon im Zuge der Baumaßnahme wurden von der Gemeinde Gespräche mit den Feuerwehrmitgliedern Friedrich Gärling, Thomas Peter, Andreas Watermann und Wilfried Tegtmeier geführt. Inhalt: die Nutzung des Gebäudes, die auch über den normalen Feuerwehrdienst hinaus geht. Dann bildete sich eine privatrechtliche Institution, nämlich die Feuerwehrkameradschaft Hattendorf (FKH), die durch Thomas Peter vertreten wird. Rein rechtlich ist die FKH ein nicht eingetragener Verein, der von Peter haftungsrechtlich verantwortet und vertreten wird. Auf der Basis der Nutzungsvereinbarungen, die seinerzeit auch mit den Dorfgemeinschaften Raden und Rannenberg abgeschlossen wurden, ist in den letzten Monaten nun eine Nutzungsvereinbarung erarbeitet worden, die von der FKH akzeptiert und abgesegnet wurde. Die Nutzungsvereinbarung ist inhaltlich nahezu deckungsgleich, nur die unterschiedlichen gebäudetypischen Gegebenheiten werden gesondert im Vereinbarungstext berücksichtigt. Die FKH erhält also einen jährlichen Zuschuss von 1000 Euro, zunächst aber nur für ein Jahr. Die bisherigen Bewirtschaftungskosten betrugen für die letzten drei Jahre durchschnittlich 800 Euro. Diese Kosten umfassten lediglich den Betrieb der Fahrzeughalle und der darin befindlichen Sanitäranlage. Die Kosten für Schulungen oder Kameradschaftsabende, die im Dorfgemeinschaftshaus Hattendorf stattfanden, konnten anteilsmäßig nicht ermittelt werden. Es sei aber, so meint die Verwaltung, davon auszugehen, dass der nunmehr gewährte Zuschuss in etwa die Kosten für die sachgerechte Nutzung als Feuerwehrgerätehaus deckt. Jetzt also bewirtschaftet die FKH eigenverantwortlich das Feuerwehrgerätehaus. Die Unterhaltungskosten werden durch die eigenverantwortliche Bewirtschaftung gesenkt. Die Einnahmen aus der Bewirtschaftung des Feuerwehrhauses darf die Kameradschaft behalten. Einwände gegen diese Vereinbarung gab es im Rat nicht, ohne Debatte wurde die Nutzungsvereinbarung und damit die Übergabe abgesegnet.

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