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Wie Sie mit geringem Aufwand und „aus der Portokasse“ für die Menschenrechte aktiv werden können

Amnesty International bittet bei Wesio um Ihre Hilfe

Weserbergland (kv). Die Hamelner Gruppe von Amnesty International ist bei Wesio eingestiegen. Johannes Kügler kümmert sich um die Inhalte, die Amnesty bei Wesio veröffentlicht. Er erläutert dort unter anderem, weshalb er sich mit anderen Menschen aus Hameln-Pyrmont für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzt: „Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung.

www.wesio.de

veröffentlicht am 21.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:21 Uhr

Die Todesstrafe verstößt gegen die Menschenrechte. Karte: ai

Weserbergland (kv). Die Hamelner Gruppe von Amnesty International ist bei Wesio eingestiegen. Johannes Kügler kümmert sich um die Inhalte, die Amnesty bei Wesio veröffentlicht. Er erläutert dort unter anderem, weshalb er sich mit anderen Menschen aus Hameln-Pyrmont für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzt: „Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung.

Die Botschaft von Amnesty International lautet deshalb unmissverständlich: Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken. Aus diesem Grund setzt sich Amnesty International seit über 30 Jahren gegen diese Strafe ein. Und dies mit zunehmendem Erfolg: Immer mehr Staaten schaffen diese Strafe ab. Dennoch bleibt noch viel zu tun, Jahr für Jahr werden Tausende Menschen hingerichtet.

Im Jahr 2009 wurden mindestens 714 Menschen in 18 Ländern hingerichtet und mindestens 2001 Personen in 56 Staaten zum Tode verurteilt. Hierfür setzen wir uns bei Amnesty ein:

gegen Folter, Todesstrafe, politischen Mord, grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe und das „Verschwindenlassen“ von Menschen,

für die Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen und die Bestrafung der Täter,

für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener, die aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion oder Überzeugung inhaftiert sind,

für den Schutz von Menschenrechtsverteidigern,

für den Schutz von MigrantInnen, Flüchtlingen und Asylsuchenden,

für den Schutz der Menschenrechte in bewaffneten Konflikten,

für eine wirksame Kontrolle des Waffenhandels,

für den Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt und Unterdrückung,

für die Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte,

für den Eingang der Menschenrechte in internationale sowie regionale Vereinbarungen und Konventionen,

für faire und zügige Gerichtsverfahren, insbesondere bei politischen Gefangenen,

für Programme zur Menschenrechtserziehung und zur Förderung des Bewusstseins für die Menschenrechte,

für die Zusammenarbeit von nichtstaatlichen Organisationen, den Vereinten Nationen und regionalen zwischenstaatlichen Organisationen zur Verteidigung der Menschenrechte.

Bei Wesio hat die Hamelner Gruppe von Amnesty eine Petition veröffentlicht. Bitte drucken Sie diese Petition aus und schicken Sie ihn an den Präsidenten Kubas! Werden Sie aktiv für die Menschenrechte! Helfen Sie dem politischen Gefangnene Dr. Marcelo Cano Rodríguez! Weitere Informationen finden Sie bei

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