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Provisorischer Graben soll gegen Starkregen schützen / Leppin: Noch keine endgültige Lösung

Am nächsten Morgen rückt der Bagger an

Exten (wm). Die beiden heftigen Gewittergüsse am Pfingstsonntag hatten zwei Familien am Fasanenweg eine meterhohe Schlammlawine in die Kellerräume gespült und Möbel wie elektrische Geräte beschädigt (wir berichteten). Am Dienstag war Rintelns Tiefbauamtsleiter Helmut Leppin vor Ort und versprach schnelle Hilfe, weil klar war, das Wasser ist vom angrenzenden Feld über Straße und Gärten in die Häuser gelaufen.

veröffentlicht am 02.06.2007 um 00:00 Uhr

Der neue Graben soll den nächsten Gewitterschauer vom Fasanenweg

Am nächsten Morgen rückte bereits ein Bagger an und hob einen breiten Schutzgraben aus - in Absprache mit dem Landwirt, wie Leppin betonte. Es soll allerdings noch nicht die endgültige Lösung sein, versprach Leppin. Unter anderem, weil man hier noch den detaillierten Verlauf der Grundstücksgrenzenklären müsse. Die Familie Koch hat sich inzwischen (auch per E-Mail) bei den vielen freiwilligen Nothelfern der Feuerwehren aus Exten, Strücken und Uchtdorf bedankt, die durch ihren schnellen Einsatz und mit drei Pumpen noch Schlimmeres verhindert haben, dazu bei der Jugendfeuerwehr Exten, die am Sonntagabend noch ein großes Zelt vor dem Haus aufgebaut hat, damit zumindest die aus dem Keller geretteten Möbel trocken und geschütztvor Regen abgestellt werden konnten. Die Anwohner hoffen jetzt, dass die Stadt eine Lösung findet, um künftige Überschwemmungen zu verhindern. Klar ist auch, dass die inzwischen völlig zugewachsenen Gräber geräumt und die Durchlässe wieder frei gemacht werden müssen. Ein Graben noch nicht einmal einen Abfluss, sondern endet in einer Erhöhung direkt vor einem Grundstück.

Völlig zugewachsen sind die Gräben und Durchlässe.
  • Völlig zugewachsen sind die Gräben und Durchlässe.
Hier geht es am Ende des Grabens um die Kurve und das bergauf.
  • Hier geht es am Ende des Grabens um die Kurve und das bergauf.


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