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Verkehrsschilder werden kaum beachtet / Auch die Einmündung in die Dorfstraße ist kritisch

Am Gallgattweg gibt es mehr als ein Problem

Gelldorf (sig). Bei den Anliegern auf dem Gallgattweg in Gelldorf ist noch immer keine Ruhe eingekehrt. Zu den zweifellos vorhandenen Problemen gibt es bislang keine plausibel erscheinenden Lösungen. Würden die Auto- und Motorradfahrer sich daran halten, dass hier nur Anliegerverkehr zugelassen ist, wäre man einen großen Schritt weiter. Aber: Verkehrsschilder zur Kenntnis nehmen und sie zu befolgen, sind leider nach wie vor zwei verschiedene Paar Schuhe.

veröffentlicht am 19.10.2006 um 00:00 Uhr

Ein idyllisches Plätzchen, aber zugleich ein kritischer Punkt im

Das Schild am Eingang zum Gallgattweg unweit der Ortsdurchfahrt wird leider ebenso ignoriert wie zwei weiße Betttücher, mit denen die Bewohner in beide Richtungen durch unübersehbare Beschriftung deutlich machen, dass eine Durchfahrt nur Anliegern gestattet ist. Für den Begegnungsverkehr ist die Fahrbahn ohnehin zu schmal. Von der Einführung einer Tempo 30-Zone versprechen sich die dort wohnenden Familien ebenso wenig wie vom Einbau von Bodenschwellen, die zudem auch den landwirtschaftlichen Verkehr behindern würden. Eine zeitweilige polizeiliche Überwachung ist sicherlich nicht realisierbar, weil es dafür zahlreiche wichtigere Verkehrsschwerpunkte gibt. Ein nicht zu unterschätzender kritischer Bereich ist auch die Einmündung des Gallgattweges in die Ortsdurchfahrt. Gefährdet sind in erster Linie diejenigen Fahrer, die nach links abbiegen wollen. Die Dorfstraße verschwenkt dort so stark, dass man ein herannahendes Fahrzeug erst relativ spät sieht. In dem Anbringeneines Spiegels am Straßenrand, der mehr Einblick bietet, wird kaum eine ausreichende Lösung gesehen. "Wer in den Spiegel blickt, kann damit noch längst nicht genau einschätzen, wie schnell sich der Wagen auf der Dorfstraße der Einmündung nähert; täuscht er sich dabei, kann es schnell zum Zusammenstoß kommen", lautet die Befürchtung des Ortsbürgermeisters Andreas Hofmann. Was sich in diesem Fall tun lässt, um den Grad der Gefährdung zu mindern, muss ohnehin mit dem Landkreis abgeklärt werden, denn die Ortsdurchfahrt ist eine kreiseigene Straße. Eine Möglichkeit wäre, das Linksabbiegen aus dem Gallgattweg durch ein entsprechendes Verkehrsschild zu untersagen. Was nicht bedeutet, dass sich die Verkehrsteilnehmer daran halten würden. Fest steht jedoch, dass man auch schon beim Rechtsabbiegen an dieser Einmündung genügend Vorsicht walten lassen muss.

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