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"Der Hektik des Alltags entziehen" / Anbindung zum Allersiek für 2009 geplant

Alter Friedhof wird zur Ruhe-Oase: Acht Bäume gespendet und gepflanzt

Todenmann (who). Der alte Friedhof in Todenmann soll auf Wunsch des Ortsrates und der Einwohner des Kirschendorfes als würdiger Ort in Form einer Parkanlage erhalten bleiben. Und so konnten sich nach einer ersten Pflanzaktion im Frühjahr die Initiatoren Uwe Vogt, Paul-Egon Mense und Klaus Helmentag erneut darüber freuen, dass sich acht weitere Baumspender gefunden hatten.

veröffentlicht am 25.11.2008 um 00:00 Uhr

Die Aktion vom Frühjahr hat eine Fortsetzung gefunden: Todenmann

Dr. Susanne Graf und ihr Sohn Andreas, Renate und Gerd Beu, Heidelore Miesener und Ruth Ossig vom Förderkreis "Unsere Kirche Todenmann", Pastorin Gundula Sievert von der Kapellengemeinde Todenmann, Karl-Heinz und Margrit Barkhausen sowie die Ortsratsfraktionen von CDU/FDP und SPD, sie alle waren mit Spaten ausgerüstet gekommen, um ihre Baumspenden am gewünschten Standort im Boden zu versenken. Es sei derüberwiegende Wunsch der Todenmanner gewesen, diesem alten Friedhof durch eine Baumbepflanzung mehr pflegerische Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, erklärt Paul-Egon Mense, der seinerzeit mit Uwe Vogt die Bürgerinnen und Bürger zur Nutzung des Friedhofs befragt hatte. Ergänzend fügt er hinzu, er würde es begrüßen, "wenn sich jetzt noch Angehörige der hier beigesetzten Verstorbenen durch diese Aktion motiviert fühlten, die vernachlässigten Grabstätten wieder in Ordnung zu bringen." Die SPD-Fraktion freut sich darüber, dass ihr Antrag, den alten Friedhof durch eine Baumbepflanzung zu einer Ruhe-Oase für die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher der Gemeinde zu machen, durch diese Aktion umgesetzt wurde. Uwe Vogt wünscht sich als Ortsbürgermeister weitere Baumspenden und kündigt an, dass in absehbarer Zeit einige Bänke aufgestellt werden sollen. Dieser Friedhof, sagt er, "soll nicht nur ein Ort der Erinnerung oder Trauer sein, sondern jedem ermöglichen, sich einmal dem hektischen Tagesgeschehen zu entziehen, um ein wenig Ruhe und Entspannung zu erleben". Auf Anfrage von Klaus Helmentag erklärt der Ortsbürgermeister weiter, dass eine Anbindung vom alten Friedhof zum Allersiek im nächsten Jahr geplant sei.



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