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"Vom Euphrat zum Tigris": Bilder aus dem Zweistromland

Als wir noch jagten und sammelten

Obernkirchen (rnk). Die Bilder sind vor 30 Jahren als Dia entstanden - und Dias verändern im Laufe der Jahre und Jahrzehnten ihre farben und Bildschärfen. Dazu kam damals noch der druck einer Gruppenreise, der das fotografieren erheblich erschwert. Doch auch wenn die farbliche Qualität der Bilder nicht optimal ist, einen Blick ist es allemale wert, was Henner trappe unter dem Motto "Vom Euphrat zum Tigris" jetzt in der Info-Galerie ausstellt.

veröffentlicht am 21.05.2008 um 00:00 Uhr

Eine derältesten, kontinuierlich bewohnten Städte der Welt, sowi

Ungeachtete der Qualität hatte sich Trappe für eine Ausstellung entschlossen, weil der größte teil der Bilder im Irak entstand. Deswegen, so formulierte es Lieselotte Dehler-Schmahl von der Info-Galerie beider Vernissage, hätten sie ihre aktuelle Berechtigung, ja, Notwendigkeit, darin, eine Gesicht jenes Lande rundum Euphrat und Tigris ins Gedächtnis zu rufen, das eben nicht von Gewalt und Terror bestimmt sei. Die Geschichte des "Zweistromlandes" reiche rund 8000 Jahre zurück in die Vergangenheit, in eine Zeit also, in der die Bewohner Europas noch als steinzeitliche Jäger und Sammler dahinvegetierten. Seine alte Kultur stelle neben anderen hoch entwickelten frühgeschichtlichen Zivilisationen unserer Welt eines der faszinierendsten Kapitel im Geschichtsbuch der Menschheit dar, erläuterte Dehler-Schmahl. Trappe selbst möchte mit seinen Bilder einen kleinen Beitrag zum Respekt vor dem kulturellen Erde des Nahen und Mittleren Osten leisten. Speziell Mesopotamien, das Land zwischen Euphrat und Tigris, werde nicht umsonst Wiege der Kultur genannt. Schließlich seien viele Errungenschaften der Menschheit von dort über Ägypten, Griechenland und Rom zu uns gelangt: Schrift, Baukunst oder Dichtung. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Info-Galerie zu besichtigen.

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