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Als das Vieh noch im Wald stand

Weenzen. Eine geologisch-geschichtliche Wanderung durch den Weenzer Bruch führte der DorfKulTour-Verein Wallensen durch. Heiner Meier erklärte dabei nicht nur die Nutzung des Waldes als Hutewald. Jahrelang prägten zwei große Schornsteine der Gewerkschaft Humboldt das Saaletal. Mächtige Schichten von Braunkohle lagen unter der Erde und wurden abgebaut und zu Briketts verarbeitet. Der Thüster Sandstein wird noch heute noch in einem örtlichen Steinbruch aus der Erde geholt und bearbeitet. In Weenzen wurde Gips und in Duingen Quarzsand und Ton gefördert. Erstaunt waren einige der 20 Teilnehmer, dass die Salzhemmendorfer Sole ihren Ursprung auch unter dem Gebiet des Weenzer Bruches hat. Am Wallenser Freibad trat das Quellwasser mit mehr als 20 Grad aus dem Boden.gök

veröffentlicht am 22.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:41 Uhr



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