weather-image
Wiener Reserveoffiziere lernen von Bückeburg aus das Schönste am Norden kennen

Alpen-Soldaten gehen fremd - bei der Marine

Bückeburg. Mit vielen neuen Eindrücken ist eine Delegation der Offiziersgesellschaft (OG) Wien unter der Leitung von Oberstleutnant d. R. Rudolf Raubik in die österreichische Hauptstadt zurückgekehrt. Als Gäste des Arbeitskreises Reserveoffiziere (AKRO) Bückeburg weilte sie neun Tage in Norddeutschland. Besonderer Anlass war das Jubiläum der Partnerschaft zwischen beiden Organisationen, die bereits seit 25 Jahren besteht.

veröffentlicht am 15.11.2006 um 00:00 Uhr

Oberstleutnant d. R. Rudolf Raubik (l.)überreicht das offizielle

Eine gute Kondition war erforderlich, um das dicht gedrängte Programm, das der Organisationsstab um den Vorsitzenden des AKRO, Oberstleutnant d. R. Bernd Kirsch, zusammengestellt hatte, durchstehen zu können. Bei ruhigem Herbstwetter nahm der Besuchsmarathon in Bad Pyrmont und Hameln seinen Anfang. Bereits dort betrat die Gruppe erstmals die Planken eines Marinebootes. Auf der "Pluto" hieß der Vorstand der Kreisgruppe Weserbergland des Reservistenverbandes die Gäste willkommen. Das militärische Programm begann beim Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Altmark nördlich von Haldensleben. Im Dom zu Havelberg erlebte die Gruppe ein beeindruckendes Orgelkonzert, ein Zeichen dafür, das auch weniger bekannte Regionen eine Reise wert sind. In der Garnisonsstadt Munster boten die Panzertruppenschule und die Truppenübungsplatzkommandantur weitere interessante Einblicke. Höhepunkt für die Besucher aus der Alpenrepublik war jedoch zweifellos der Besuch der Deutschen Marine in Kiel und Glücksburg. Bei der Einsatzflottille 1 in der Fördestadt stellte sich bei der Fahrt mit einer Barkasse sogar ein richtiges maritimes Wohlfühlgefühl ein. Dies setzte sich nahtlos bei der obligatorischen Hafenrundfahrt in Hamburg fort. Die Unterkunft mitten im Werftbereich verstärkte das Flair noch zusätzlich. Auch beim Marinehauptquartier in Glücksburg und der Marineschule Mürwik wirkte der seemännische Geist auf die Bewohner des tiefen Binnenlandes. Nach dem Besuch der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg wurde schließlich wieder Bückeburg angesteuert, wo auf der Tenne des Knatenser Rotts ein zünftiges Mollenessen wartete. Auf dem Schießstand Harrl wurden die besten Schützen mit Großkaliberwaffen ermittelt. Beim Abschlussabend sprach Oberstleutnant d. R. Rudolf Raubik in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der OG Wien für 2008 die Einladung zum Gegenbesuch aus. Geehrt wurden die Oberstleutnante d. R. Jürgen Drewes, Christian Günther und Bernd Kirsch. Sie erhielten für Verdienste um die Partnerschaft das "Jubiläumszeichen in Gold" der OG Wien.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare