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Betriebsbauhof und Straßenmeisterei gehen in Stellung

Alles bereit für Frost und Schnee

Stadthagen (web). Der Winter kann kommen, wenn es nach dem städtischen Baubetriebshof und der Straßenmeisterei in Stadthagen geht. Für den Streudienst stehen zahlreiche Fahrzeuge und etliche Tonnen Salz bereit.

veröffentlicht am 26.01.2007 um 00:00 Uhr

Jürgen Bokoloh von der Straßenmeisterei Stadthagen im einsatzber

Die Stadt Stadthagen ist gegen Kälte, Frost und Glatteis gewappnet: Bereits im Oktober hat der Baubetriebshof die Rufbereitschaft für den Winterstreudienst eingeteilt. Diese steht mit drei Einsatzfahrzeugen sowie zwei Kleingeräteträgern für Fußwege bei einem plötzlichen Witterungswechsel auf Abruf bereit. Im Falle eines Einsatzes gehen die Straßenwärter nach einem Stufenplan vor, informiert Stadthagens Hauptamtsleiter Fritz Wehling. Zuerst würden die stark frequentierten Straßen sowie Strecken mit besonderen Gefahrenzonen gereinigt und gestreut: Hauptstraßen, Straßen mit starkem Gefälle, Kurven sowie Brücken. Die Schulanlagen würden trotz der Schulferien geräumt. Auch Fußgängerüberwege und Kreuzungen müssten gestreut werden. Nebenstraßen und verkehrsberuhigte Straßen kämen wegen der geringeren Befahrung später an die Reihe. Bei plötzlichem Frost und Schnee sind die Mitarbeiter des Betriebsbauhofes vorbereitet: Dank eines Schnellwechselsystems benötigen die Straßenwärter lediglich 15 Minuten, um ein Fahrzeug für den Winterstreudienst umzurüsten, so Udo Hilke, Leiter des Bauhofes. Auch der Leiter der Straßenmeisterei Stadthagen, Ronny Gautzsch, geht nicht davon aus, dass es Probleme gibt. Die Straßenmeisterei, die für den Streudienst auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zuständig ist, sei optimal vorbereitet. Das detaillierte Straßenzustands- und Wetterinformationssystem (SWIS) liefert den Straßenwärtern umfassende und zuverlässige Prognosen über Bewölkung, Temperatur, Niederschlag sowie Wind, untergliedert in die Kategorien viel- und wenig befahrener Straßen. Zusätzlich kontrollieren zwei Mitarbeiter der Streuflotte um 2 Uhr morgens einige Gefahrenpunkte auf Schaumburgs Straßen. Besteht tatsächlich Glatteisgefahr, beginnt die Arbeit für die Rufbereitschaft. Nach exakten Räum- und Streuplänen werden ab 6 Uhr zuerst die Bundesstraßen B 65, B 441 und B 442 mit Salzsole eingedeckt. Etwa 15 Milligramm Salz kommen im Durchschnitt auf einen Quadratmeter Straße. In vier Bereiche mit neun Streuschleifen sind die Routen der fünf Verwaltungs - sowie vier Fremdfahrzeuge der Straßenmeisterei eingeteilt. Außerdem stehen für den Notfall drei weitere Ersatzfahrzeuge zur Verfügung. Im Lager warten 350 Tonnen Salz auf den Einsatz.



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