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Auetaler Bündnis veranstaltet Familienfest

Alle Chancen der Welt für die Kinder

Rehren (la). Die Auetaler Kinder haben mit der Sonne um die Wette gelacht, als sie zum Weltkindertag an der "Alten Molkerei" jede Menge Spaß- und Mitmachanimationen vorfanden. Es war das erwartete Fest für die ganze Familie, das das "Auetaler Bündnis" auf die Beine gestellt hatte. "Zwölf Gruppen, Vereine und Organisationen haben sich einiges einfallen lassen, um mit sinnvollen Spielen und Freizeitaktivitäten die Kinder und auch die Erwachsenen zu unterhalten", so Kirsten Laßmann aus der Lenkungsgruppe des Bündnisses. Sie wurde von der Rehrener Ortsvorsteherin Imke McGinty, der Jugendpflegerin Anne Matthias und Olaf Humke von der Verwaltung sowie Beate Handirk und Anke Schmidt unterstützt .

veröffentlicht am 24.09.2008 um 00:00 Uhr

Auch einige Mädchen waren begeistert, als sie auf dem Polizeimot

Auetals Bürgermeister Thomas Priemer hatte als Schirmherr die Veranstaltung eröffnet und dabei ganz besonders die Kinder begrüßt. "Mit dieser Aktion wollen wir deutlich machen, dass Kinder das Recht haben, Kind sein zu dürfen", so der Bürgermeister, der sich wünscht, dass Kinder in den Familien nichtein "Problem" der Frauen werden. "Alle Kinder der Welt sollen alle Chancen der Welt bekommen", so Priemer weiter, der sich ganz besonders bei den Ehrenamtlichen bedankte, die sich in den Vereinen und Organisationen für Kinder und Jugendliche Zeit nehmen. Zum Auftakt eines fröhlichen Nachmittages stimmte der Schulchor die Besucher mit einigen fröhlichen Liedern ein. Danach begeisterten das Antendorfer Fanfaren- und Majorettencorps, die tanzenden "Milchschnitten" und "Jean Carma" und die Volkstanzgruppe die Besucher. Am Stand des NABU musste man die Ohren spitzen und den Geruchssinn schärfen, um die Vogelstimmen zu erkennen und den Duft von Lavendel einzuziehen. Die Jugendfeuerwehren boten Spiele und Videos an, beim Förderverein der "Kleinen Strolche" war der Tastsinn gefragt, um unsichtbare Gegenstände zu erfühlen. Wer sich traute, konnte barfuß über einen Parcours laufen, der mit Gegenständen aus der Natur ausgelegt war. Gleich mehrere Spielmöglichkeiten "purzelten" aus dem Spielmobil des Landkreises, das die Jugendpflegerin besorgt hatte und im Puppentheater erfuhren die kleinen und großen Zuschauer, warum Prinzessin Tausendschön Bauchschmerzen hatte. Besonders viel Spaß machten den Kindern aber die Treckerfahrten. Die Treckerfreunde hatten gleich mehrere Oldtimer aufgeboten, um mit den Kleinen einige Runden zu drehen. Für viele Kinder waren die Zugmaschinen aus längst vergessenen Zeiten ein besonderes Erlebnis. Auch bei der "Fahrt" auf einem Polizeimotorrad ging für einige Auetaler Jungen ein Traum in Erfüllung: Auf dem grün-weißen Gefährt ließen sich die Kinder gern fotografieren.

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