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Heimische Firmen handelten schnell und unbürokratisch / Manche der Jugendlichen hatten sogar die Auswahl

Alle Cemag-Azubis haben eine neue Stelle bekommen

Hameln (CK). Endlich mal eine gute Nachricht: Alle ehemaligen Auszubildenden der Hamelner Cemag-Holding, die im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet hatte, sind wieder in Lohn und Brot. Die allermeisten der 19 jungen Leute sind in Betrieben aus der heimischen Region untergekommen. Als die Cemag-Insolvenz bekanntgeworden war, hatte die Arbeitsagentur reagiert und bereits Mitte August 2009 eine spezielle Informationsveranstaltung für die Auszubildenden organisiert.

veröffentlicht am 08.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Hameln (CK). Endlich mal eine gute Nachricht: Alle ehemaligen Auszubildenden der Hamelner Cemag-Holding, die im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet hatte, sind wieder in Lohn und Brot. Die allermeisten der 19 jungen Leute sind in Betrieben aus der heimischen Region untergekommen.

Als die Cemag-Insolvenz bekanntgeworden war, hatte die Arbeitsagentur reagiert und bereits Mitte August 2009 eine spezielle Informationsveranstaltung für die Auszubildenden organisiert. Dabei wurden die jungen Leute nicht nur über die Voraussetzungen für Insolvenzgeld, sondern vor allem über die Möglichkeiten der Ausbildungsvermittlung informiert. Es folgten Einzelgespräche bei der Berufsberatung mit dem Ziel, für jeden der betroffenen Jugendlichen einen individuellen Plan zu entwickeln, um die Ausbildung in einem anderen Unternehmen fortsetzen zu können. Dabei engagierte sich auch die Eugen-Reintjes-Schule, die als Berufsschule für die Azubis im gewerblichen Bereich Ansprechpartner ist.

In erster Linie ging es darum, potenzielle Ausbildungsbetriebe für die Berufe Technischer Zeichner, Industriekauffrau und Konstruktionsmechaniker anzusprechen. Einige Unternehmen aus der Region, so heißt es bei der Arbeitsagentur, seien sogar von sich aus aktiv geworden und hätten Interesse an einer Übernahme von Azubis angemeldet. Das erfreuliche Ergebnis: Alle Lehrlinge der Cemag-Nachfolgefirmen Cement and Mining Processing AG (CMP) und Gravel Processing Technologie (GPT) wurden ab Februar von heimischen Ausbildungsbetrieben übernommen. Einige Jugendliche hatten dabei sogar mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Jürgen Kirchenbauer vom Arbeitgeber-Service der Agentur nimmt dies zufrieden zur Kenntnis: „Es ist wirklich bemerkenswert, in welch kurzen Zeit viele Betriebe zusätzliche Kapazitäten zur Übernahme der Azubis bereitgestellt haben. Und nicht nur große, auch kleine Betriebe waren schnell und unbürokratisch bereit, den Jugendlichen eine Fortsetzung ihrer Ausbildung zu ermöglichen.“



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