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Einzelkandidat für Bürgermeisterwahl

Alfred Appel will es noch einmal wissen

Bodenwerder/Polle (r). Der bereits 1996 als Samtgemeindebürgermeisterkandidat angetretene Bewerber Alfred Appel hat sich vorgenommen, diesen Versuch für die neue Samtgemeinde Bodenwerder-Polle zu wiederholen. Er war damals seinem Mitbewerber mit 112 Stimmen Unterschied knapp unterlegen.

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„Was die fusionierte Samtgemeinde nun braucht“, so Appel, „ist ein Verwaltungschef, der zusammenführen kann. Nur dann gewinnt diese neue Verwaltungseinheit wirklich hinzu.“ Als einziger Kandidat hat er bereits das Ohr am Bürger der neuen Einheit gehabt: 180 Bürgerinnen und Bürger haben seinem Wahlvorschlag mit ihren Unterschriften unterstützt. „Dafür möchte ich Danke sagen, auch denen, die mir geholfen haben.“

Sein beruflicher Werdegang beginnt mit einer handwerklichen Ausbildung als Kraftfahrzeugmechaniker. Eine solide Verwaltungsausbildung für den allgemeinen gehobenen Verwaltungsdienst schloss sich an. In den Folgejahren erweiterte er sein Fachwissen mit einer juristischen und betriebswirtschaftlichen Zusatzausbildung an der Verwaltungs- und Wirtschaftakademie in Göttingen. In verschiedenen Führungspositionen ist er in seinen 35 Berufsjahren eingesetzt worden. So war ihm die Leitung des Rettungsdienstes, des Straßenverkehrsamtes und des Sozialamtes übertragen. „Die größte Herausforderung war der Aufbau der Arbeitsvermittlung mit einem neuen Aufgabengebiet und Mitarbeitern aus mehr als zehn verschiedenen Verwaltungseinheiten“ weiß Alfred Appel zu berichten. Er sagt zu, diese Zusammenführung auch in der Samtgemeinde zu begleiten und die Region insgesamt voran zu bringen.

Seine Ziele formuliert er im Bereich der Familienpolitik (Kinderbetreuung), bei den Schulen und in der Sportförderung. Hier weiß er durch seine ehrenamtlichen Tätigkeiten in einem Großverein und im Turnkreis Holzminden, wo die Probleme der Vereine liegen, und er bietet mögliche Lösungsansätze. Weitere wichtige Ziele sieht er im Bereich der Feuerwehren, in der Wirtschaftsförderung, bei der Versorgung und im Tourismus. Hier geht es um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Appel war zehn Jahre in der Wirtschaftförderung des Landkreises tätig und weiß, wovon er spricht.

Einsetzen will sich Alfred Appel für eine einheitliche Wasser- und Abwassergebühr im gesamten Bereich Bodenwerder-Polle und keine Zusatzbelastung der Gebührenzahler durch die Einlagenentnahmen beim Wasserverband. Appel hält eine Massentierhaltung im Siedlungsnahbereich der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle für genauso schädlich wie eine Fusion mit dem Landkreis Northeim. Er meint: „Es wird Zeit, einmal auf die Bürger zu hören.“ Gerade als unabhängiger Kandidat hält er es für nötig, auch einmal ohne die parteipolitischen Zwänge aus Kreis, Land und Bund seine Möglichkeiten als starke Verwaltungseinheit vor Ort auszuschöpfen. „Das ist ein wichtiger Grund, es nochmal zu versuchen“, so Appel.

Als Einzelkandidat tritt Alfred Appel bei der Wahl zum Samtgemeindebürgermeister für Bodenwerder-Polle an.

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