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TuS Lindhorst gewinnt gegen den Osnabrücker SC mit 96:87

Alexander Weinert "explodiert" in der Verlängerung und sichert den Sieg

Basketball (rh). Eines ist immer garantiert bei den Heimspielen des TuS Lindhorst in der Oberliga: Spannung bis zur allerletzten Sekunde. Auch diesmal gegen den Osnabrücker SC sahen die Zuschauer wieder einen Krimi der besonderen Art. Entschieden wurde das Spiel erst in der Verlängerung. Mit 96:87 gewann der TuS. Ein ganz wichtiger Sieg, denn der OSC konnte so in der Tabellen auf Distanz gehalten werden.

veröffentlicht am 13.02.2007 um 00:00 Uhr

Alexander Weinert (l.) "explodierte" in der Verlängerung und ste

Beide Mannschaften fanden nur langsam ihren Rhythmus. Beim anfänglichen nervösen "Hin und Her" wurden zahlreiche Bälle neben den Korb gelegt. Etwas eher als der Gast fanden die Lindhorster das Gefühl für den Ball und sie gewannen das erste Viertel mit 23:19, um dann allerdings erst wieder einmal den Faden zu verlieren. Der OSC kam jetzt mit aller Macht und punktete sowohl am Brett als auch aus der Distanz mit immer stärker werdender Sicherheit. Beim TuS zeigten sich viele Schwächen jetzt auch in der Abwehr, eigentlich das Paradestück der Mannschaft in dieser Saison. Zur Pause lag der TuS 41:47 in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel lief es dann wieder besser für die Gastgeber. Über großen Kampf bekam der TuS das Spiel in den Griff. Dennoch, ein flüssiges Spiel war das nicht. Die Center hatten große Mühe, sich zum Brett durchzutanken und auf den Flügeln hatte der TuS mit Christian Brenneke und Victor Burhanau zwei Spieler, denen man bei jeder Aktion ansah, dass sie gegen ihre Schmerzen ankämpften. Für Burhanau war dann nach einem rüden Osnabrücker Foul kurz vor Ende des dritten Viertels auch ganz Schluss, Brenneke hielt bis zum Schluss durch, erzielte auch noch wichtige Punkte für seine Mannschaft, wirkte aber bei weitem nicht so dynamisch wie man ihn kennt. Der Einsatz in der Schlussphase der regulären Spielzeit brachte dann die Verlängerung und hier "explodierte" der bis dahin recht unauffällig spielende Alexander Weinert. Seine drei Körbe innerhalb einer Minute brachten den TuS endgültig auf die Siegerstraße. TuS: Allak, Burhanau 14, Judt 4, Weinert 12, Gerhardt 32, Glänzer 9, David Bednareck 5, Brenneke 10, Blome 19, Sessoyeff.

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