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e.on Kernkraft verbindet Bilanz mit Ausstieg aus dem Atomausstieg

AKW blickt auf längere Laufzeiten

Grohnde (cb). Das Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde hat im Jahr 2009 insgesamt 11,5 Milliarden Kilowattstunden Strom brutto erzeugt. Damit steigerte das Kraftwerk seine Produktion um knapp drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Bilanz präsentiert e.on Kernkraft. „Mit dieser Strommenge hat das Kernkraftwerk Grohnde einen Anteil von 16 Prozent an der gesamten Stromerzeugung in Niedersachsen und deckt damit einen großen Teil der Grundversorgung in dem Bundesland“, heißt es in der Mitteilung.

veröffentlicht am 27.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Laut e.on Kernkraft gehört der Atommeiler in Grohnde mit über 94 Prozent Arbeitsverfügbarkeit zu den besten Anlagen in Deutschland. Während sich die Energieversorgungsunternehmen zu einem Treffen im Kanzleramt zum Atomausstieg offiziell zurückhalten, nimmt e.on Kernkraft die Bilanz von Grohnde zum Anlass, für längere Laufzeiten zu werben. Der Betreiber verweist auf „die ausgereifte Technik, die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit im Zusammenspiel mit einer qualifizierten und hochmotivierten Betriebsmannschaft“. Der Konzern zitiert den Technischen Kraftwerksleiter Walter Böwing mit den Worten: „Gute Ergebnisse in Sachen Performance, ein störungsfreier Betrieb und kontinuierliche Verbesserungen in Sachen Arbeitssicherheit sind unser Beitrag zu einer sicheren und zuverlässigen Stromversorgung in Deutschland. Nun vertrauen wir darauf, dass diese guten Werte bei den Gesprächen um eine mögliche Laufzeitverlängerung auch Würdigung finden.“

In Summe wurden im letzten Jahr laut e.on 70 Millionen Euro in das Kraftwerk investiert. Der größte Teil der Investitionen floss in die umfangreichen Arbeiten im Rahmen der Kraftwerksrevision (ca. 30 Millionen Euro). 2009 gingen Aufträge in Höhe von rund 5 Millionen Euro an Unternehmen in der Region.



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