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Jahreshauptversammlung erstmals im „Herzoglichen Kammerkrug“

Aktive Landfrauenarbeit in Bisperode

Bisperode. Zur Jahreshauptversammlung konnte die 1. Vorsitzende Susanne Müller neben den Mitgliedern des Landfrauenvereins Bisperode als Gast die 1. Vorsitzende des Kreisverbandes, Susanne Conrad-Meyer, begrüßen.

veröffentlicht am 27.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:41 Uhr

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In ihrem Jahresbericht ließ Schriftführerin Inge Schmidt das vergangene Jahr Revue passieren: 2013 standen neben dem 65-jährigen Geburtstag, der im Rahmen eines Frühstücks gefeiert wurde, wieder viele Veranstaltungen auf dem Programm. Neben dem Kinobesuch auf Kreisebene als Neujahrsempfang fanden ein Gedächtnistraining, ein Vortrag von Friederike Rohling aus ihrem Leben vor und nach der Wende, eine Abendführung in Schloss Marienburg, ein Besuch in Hannovers Küchenmuseum mit anschließendem Besuch der Herrenhäuser Gärten und eine Führung in den Heimatstuben in Frenke statt. Eine Pastorin referierte über die Befreiung falscher Schuldgefühle und Ingelore Borth von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen referierte rund um das Thema Zeit. An einer Schulung für Ortsvertrauensfrauen und Vorstandsmitglieder in der Lufa Hameln wurde teilgenommen. Zum Ausklang des Jahres entführte die Märchenerzählerin Erika Rasch die Landfrauen in eine Märchenwelt.

Darüber hinaus wurde das bewährte Handarbeitsseminar unter Leitung von Marlene Stille wieder sehr gut angenommen. Dabei wurden Filzarbeiten gefertigt, die am Kreislandfrauentag im März an einem Stand präsentiert wurden.

Die sportbegeisterten Landfrauen betätigten sich wöchentlich bei Gymnastik unter der Leitung von Hanna Elsner. Das Binden von Herbstkränzen aus Naturmaterialien zum Erntedankfest ist seit Jahren Tradition der Bisperoder Landfrauen, alle Exemplare fanden in Windeseile Abnehmerinnen. Die von den Landfrauen gebundene Erntekrone wurde mit frisch geernteten Zwiebeln und farbigen Bändern geschmückt.

Und außerdem konnten im vergangenen Jahr sieben Neueintritte verzeichnet werden.

Bei zufriedenstellender Kassenlage berichtete die Kassiererin Monika Adolph von Spenden an den Verein „Freunde der Kinder von Brjansk“ sowie an den Hospiz-Verein des Kirchenkreisamtes Hildesheim.

Die Versammlung wählte die 2. Vorsitzende Ulrike Munzel, die Ortsvertrauensfrauen Annegret Schäfer aus Bremke und Christa Übelacker aus Bessingen einstimmig wieder. Christa Bönig wurde einstimmig zur Ortsvertrauensfrau für Harderode gewählt, nachdem Ingrid Meyer für dieses Amt auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Verfügung stand. Susanne Müller dankte ihr mit einem Blumenstrauß für 32 Jahre gewissenhafte und vorbildliche Betreuung der Harderoder Landfrauen. Von Neuigkeiten des Kreisverbandes berichtete Susanne Conrad-Meyer.

Im Anschluss an die Versammlung berichtete Elke Kraemer aus ihrem Leben unter dem Motto: „Wie ich wurde, was ich bin.“ Als sie zu Beginn ihre Taschentücher herausholte, befürchteten einige Zuhörerinnen, es werde ein trauriger Vortrag. Aber wer so viel Erlebtes zu erzählen hat wie sie, dem kann man wunderbar zuhören. Es ist auch nicht verwunderlich, dass sie mit beiden Beinen im Leben steht, da sie mit den Füßen zuerst auf die Welt kam.

Ortsvertrauensfrau Ingrid Meyer (li.) hat 32 Jahre lang die Harderoder Landfrauen betreut, dafür dankt ihr die Vorsitzende der Bisperoder Landfrauen, Susanne Müller.



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