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Geschichtswerkstatt der Herderschule besteht zehn Jahre / Ausstellung mit Projekt-Übersicht

Aktive Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen

Bückeburg (hn). Seit zehn Jahren arbeitet die Geschichtswerkstatt der Herderschule engagiert die Zeitgeschichte der Stadt und des Landkreises auf. In dieser Zeit ist sie für ihre Arbeiten mehrfach ausgezeichnet und mit Preisen bedacht worden.

veröffentlicht am 04.11.2006 um 00:00 Uhr

Das Jubiläum nimmt die Geschichtswerkstatt um ihren rührigen Leiter Klaus Maiwald zum Anlass, in einer Ausstellung ihre Arbeiten Revue passieren zu lassen und noch einmal einem breiten Publikum zu präsentieren, und zwar im Staatsarchiv. Sie trägt den Titel "Zehn Jahre Geschichtswerkstatt Herderschule Bückeburg - Zehn Jahre aktive Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen". Ausstellungseröffnung und Präsentation der gleichnamigen Dokumentation ist am Donnerstag, 9. November, um 16 Uhr. Die Ausstellung läuft bis Mittwoch, 29. November, und kann während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr besichtigt werden. Die Schirmherrschaft hat der Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy (SPD) übernommen. Die Ausstellung wird von der "Schaumburger Landschaft" und dem Staatsarchiv gefördert. Das Begleitheft zur Ausstellung ist ab sofort für fünf Euro im Staatsarchiv, in der Herderschule und in den Buchhandlungen Frommhold und Scheck erhältlich. Das Heft ist eineSammlung von Berichten über die Projekte der Werkstatt. Die Schüler berichten zum Beispiel über das "Stolperstein-Projekt". "Stolpersteine sind kleine Messingtafeln, die an authentischen Orten verlegt werden, um die Namen der NS-Opfer dort zurückzubringen, wo sie einst gelebt und gewirkt hatten. " Auch an das Jahr 1999 wird erinnert, als die Werkstatt beim Bundeswettbewerb Geschichte mit ihrer Arbeit über den Petzer Pastor Wilhelm Mensching einen hervorragenden dritten Platz erreichte.

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