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Projekt an der Christophorusschule

Aktionen gegen Mobbing

Elze. Es ist in den letzten Jahren ein häufig verwendetes Wort und auch ein wachsendes Problem: Mobbing. In einigen Fällen kann es für die Betroffenen zu einer ausweglosen Situation führen, in jedem Fall ist es für Schüler eine belastende Hürde bei der Meisterung des Schulalltags. Um auf solche Missstände hinzuweisen, vor allem aber um an alle Beteiligten zu appellieren, hat die CJD Christophorusschule Elze das zweite Schulhalbjahr mit einem Anti-Mobbing-Tag begonnen.

veröffentlicht am 20.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:41 Uhr

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Mit vielen Aktionen sollte allen, die an der Schule sind, aufgezeigt werden, was Mobbing anrichten kann, wie man ihm begegnen kann, mit welchen Methoden zur Aufarbeitung und Bekämpfung von Mobbing sich die Lehrer auseinandergesetzt haben und welche Möglichkeiten Täter und Opfer haben, um diese Situationen zu vermeiden bzw. zu beenden. In einem ersten Schritt stellte dazu Marek Fink, Schüler des Jahrgangs 12, seine Facharbeit vor, die sich mit dem Thema Mobbing im Allgemeinen und Mobbing an der Christophorusschule auseinandersetzte. „Meine Umfrage lässt nicht eindeutig auf Mobbingfälle an unserer Schule schließen; es ist aber deutlich geworden, dass sich einige Schülerinnen und Schüler nicht so wohl in ihren Klassen fühlen, wie es wünschenswert wäre. Hier müssen wir alle mithelfen, damit ein Leben an der Schule, wo wir uns ja täglich lange aufhalten, für alle besser wird“, appellierte er an die etwa 800 Schülerinnen und Schüler, die sich zur zentralen Veranstaltung im Sportzentrum/Aula des CJD versammelt hatten. „Wer in einem Mobbingfall nicht eingreift, hat sich für die falsche Seite entschieden.“

Nach einem Fallbeispiel aus Kanada, bei dem Mobbing eine Schülerin in den Selbstmord getrieben hatte, war eine große Betroffenheit zu spüren. Die Schülerinnen und Schüler gingen zur Aufarbeitung mit ihren Klassenlehrern in separate Räume, wo sie an Aktionen teilnahmen. Dazu gehörten unter anderem Filme mit Mobbingthemen, Entspannungstechniken, Plan- und Vertrauensspiele, ein Rollstuhl- und Krückenparcours oder auch Übungen nach der Lions Quest-Methode. Viele der Aktionen hatten vor allem das Ziel, Empathie zu entwickeln.



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