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Jobs für Eltern

Aktionen für die ganze Familie

HAMELN. Zum bundesweiten Aktionstag „Einstellungssache – Jobs für Eltern“ gestaltete das Jobcenter Hameln-Pyrmont für seine im Familiencoaching betreuten Menschen einen bunten Familiennachmittag.

veröffentlicht am 21.09.2017 um 12:48 Uhr

Eingeladen waren hierzu nicht nur die arbeitsuchende Mama oder der Papa, sondern die gesamte Familie.

Familiencoaching – das sind Gary Freimann und Cornelia Harland im Jobcenter Hameln-Pyrmont. Gary Freimann erklärt, was dahinter steht: „In über einem Drittel der etwa 6 800 Bedarfsgemeinschaften, die vom Jobcenter Hameln-Pyrmont betreut werden, leben Kinder. Und in über 600 Familien davon leben drei und mehr Kinder. Beim Jobcenter Hameln-Pyrmont setzt man hier auf die ganzheitliche Betreuung zur Integration in den Arbeitsmarkt, Überwinden der Hilfebedürftigkeit.“ So habe er zum Beispiel einen Gesprächskreis für Männer ins Leben gerufen, der gut angenommen wird. „Schließlich gibt es so etwas ja auch nur für Frauen – da müssen wir für Gleichberechtigung sorgen“ sagt Gary Freimann verschmitzt.

Im Fokus stand für die Großen das Thema Jobs für Eltern. Felix Petri vom gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Hameln und dem Jobcenter gab Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und erläuterte, worauf es Arbeitgebern ankommt. Hierbei hob er die sogenannten Softskills hervor – pünktlich, zuverlässig und teamfähig müssen Arbeitnehmer von heute sein. Notwendige spezielle Fachkenntnisse können auch noch in dem jeweiligen Betrieb direkt erworben werden, wenn die Motivation stimmt.
Silvia Kraaz und Suna Baris vom „Familie im Zentrum“ – FiZ in Hameln – gaben wertvolle Tipps und Informationen zur Kinderbetreuung und Angeboten in den Ferien. Sie stellten das FiZ-Team als Ansprechpartner vor für Hilfen im „Alltagsgeschäft“ – zum Beispiel beim Ausfüllen eines Formulars helfen. Hierzu meint Cornelia Harland: „Oft sind es die kleinen Dinge, die eine Arbeitsaufnahme oder auch den Besuch eines Sprachkurses verhindern. Hier setzen wir an, können Hilfe leisten über Gespräche und dem Aufzeigen von unterschiedlichsten Angeboten.“

Der Kooperationspartner, die Impuls gGmbH, war an der Organisation des Nachmittags beteiligt und stellte die Räume dafür zur Verfügung.

Spannend war für alle die Führung durch die dortigen Werkstätten. Und obwohl der 3D-Drucker streikte und nicht druckte, beeindruckte er zumindest die Gäste. Die bereits im Voraus gedruckten kleinen Autos standen vor allem bei den Kleinen hoch im Kurs. Mit einer großen Kaffeetafel schloss der Nachmittag ab.



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