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Aktion "Azubi gesucht!"

Obernkirchen (la). "Wir könnten viele Auszubildende einstellen, aber wir finden keine geeigneten jungen Menschen", stellt der Geschäftsführer der Obernkirchener Sandsteinbrüche, Klaus Köster im Gespräch mit unserer Zeitung recht frustriert fest. Die meisten Jugendlichen könnten nicht einmal einigermaßen gute Schulleistungen vorweisen, sie seien unwillig, unmotiviert, hätten kein Durchhaltevermögen und keine Lust am Lernen. "Eigentlich wollten wir uns darüber nicht mehr ärgern, aber wir haben unseren Entschluss noch einmal überdacht und wollen zum 1. September zwei Auszubildende zum Steinmetz einstellen",so Köster.

veröffentlicht am 26.08.2006 um 00:00 Uhr

Der Ausbildungsleiter der Obernkirchener Sandsteinbrüche, Ludger

Die genaue Bezeichnung für den Ausbildungsberuf, um den es hier geht, lautet: Naturwerksteinmechaniker Fachrichtung Steinmetztechnik. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre. Der theoretische Teil findet in einer Berufsschule in Bayern als Blockunterricht statt. "Da müssen die Auszubildenden dann etwa fünf Mal für zweiWochen hin", berichtet Ausbildungsleiter Ludger Franke. Zu den Aufgaben von Steinmetzen gehören unter anderem die Kirchenrestauration und die Wiederherstellung von Fassaden, Sockel- und Hauptgesimsen in historischen Formen. Wer sich um einen Ausbildungsplatz bei den Sandsteinbrüchen bewerben möchte, sollte in erster Linie Lust haben, sich ausbilden zu lassen, einen Hauptschulabschluss besitzen und mindestens 16 Jahre alt sein. "Am wichtigsten ist uns, dass die Bewerber mit ihren Händen arbeiten können und wollen", stellte Köster klar. Einen Termin für ein Bewerbungsgespräch können Interessierte unter (05724) 10 07 mit Ludger Franke vereinbaren. Kontakt: Schaumburger Unternehmen, die offene Azubi-Stellen vorstellen möchten, wenden sich bitte an die Agentur für Arbeit, Jutta-Brigitte Fischer, (05721) 933-711, E-Mail: Stadthagen.U25@arbeitsagentur.de . Obernkirchener Sandsteinbrüche bilden zwei Steinmetze aus

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