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Der Verein will durch Imagewerbung mehr Spenden eintreiben / Stärkung der Persönlichkeit von Kindern im Fokus

AkKi hilft Kindern und Eltern in kleinen Schritten

Hameln (ul). Dank der zahlreichen Spenden, der Mitgliederbeiträge und Kollekte sowie Bußgeldern kann die Aktion Kinderhilfe e.V. (AkKi) in diesem Jahr rund 62 000 Euro für Kinder- und Jugendprojekte in Hameln finanzieren. Vorsitzende Beate Niemeyer dankt allen Spendern für diese Unterstützung.

veröffentlicht am 16.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

Spielgruppen im Caritashaus (2400 Euro) und der Grundschule Afferde (2400 Euro), Mädchencafé, Beratung zum Schutz vor sexueller Gewalt und Präventionsarbeit in Schulen (16 000 Euro), Eltern-Kleinkind-Pekipkurse (1800 Euro) Spielmaterial (100 Euro) und die Aktion Schüler helfen Schülern (12 900 Euro) von derzeit 60 Jugendlichen für 40 Schüler werden bisher ebenso am Leben gehalten, wie die SDR-Jugendarbeit in der Haltestelle (6000 Euro), der Förderunterricht in der Haltestelle in und in der Grundschule Afferde (11 050), das DRK-Kindergartenprojekt „ein offenes Haus für alle“ (5000 Euro), therapeutisches Reiten an der Heinrich-Kielhorn-Schule (850 Euro), Klasse 2000 (680 Euro) und die Unterstützung der Kinderwelten (700 Euro).

Kassenwart Johannes Emmel konnte im vergangenen Jahr noch eine Rücklage bilden in Höhe von 30 000 Euro, im kommenden Jahr schrumpft die Rücklage auf rund 25 000 Euro. Erzielte die Aktion Kinderhilfe in den Jahren 2004 bis 2005 noch mehr als 70 000 Euro über Bußgelder, so trocknet diese Quelle zwar nicht vollkommen aus, reduziert sich aber auf rund 10 000 Euro.

Bei einer Mitgliederzahl von 146 „bilden die Mitgliedsbeiträge einen stabilen Sockel von 6000 Euro“, betont Hans Niemeyer als Mitglied im Beirat von AkKi, der genau weiß, „wir sind im Wettbewerb mit anderen sozialen Gruppen, für die gespendet werden kann“.

Die Förderung von Kindern zu selbstsicheren Persönlichkeiten hat sich AkKi auf die Fahne geschrieben und freut sich über jede Spende.

Erfreulich angestiegen ist die Summe der Spenden für AkKi auf rund 31 000 Euro. Hier leistet der Vorstand gute Überzeugungsarbeit. Und auch die Kinder mit Migrationshintergrund beispielsweise in der Haltestelle in Afferde waren sehr kreativ bei der Gestaltung eines Kalenders. Zu einem fairen Preis von 5 Euro wurde hier Lobbyarbeit in eigener Sache betrieben.

Und die Mitglieder von AkKi sind auch kreativ, so ist in diesem Jahr geplant, am 9. Juni im Jugendzentrum Regenbogen einen Spielnachmittag gemeinsam mit der Heinrich-Kielhorn-Schule zu veranstalten und damit auf die Arbeit von AkKi in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Dazu eingeladen werden auch Kinder aus dem DRK-Kindergarten Königstraße und vom Kinderspielhaus in der Altstadt. Studenten unter der Regie von Puppenspieler Olaf Müller werden eine Geschichte mit Handpuppen vorspielen. Angedacht ist darüber hinaus auch ein Benefizkonzert auf der Hochzeitshausterrasse und der Vorstand will AkKi ein frisches Image verpassen, an dem derzeit noch im Detail gefeilt wird. Das Ergebnis wird auf frisch gedruckten Handzetteln zu erkennen sein.

Insgesamt sind Vorstand und Beirat optimistisch, die rückläufigen Einnahmen der Bußgelder mit steigenden Einnahmen von Spenden abfedern zu können, damit weiterhin viele kleine Integrationsprojekte für benachteiligte Kinder unterstützt werden können. Dazu gehört auch die Präventionsarbeit zum Schutz vor sexueller Gewalt sowie die Stärkung der Persönlichkeit von Kindern und ihren Eltern. „In der Klütschule sind die Eltern beispielsweise sehr dankbar, weil mit der Hausaufgabenhilfe viel für den Familienfrieden getan wird“, berichtet Vorsitzende Beate Niemeyer. Vorstand und Beirat wurden einstimmig wiedergewählt.

Für zwei Jahre im Amt bestätigt wurde der Vorstand von AkKi mit v. li.: Christel Wolten, Katja Dittmann, Kerstin Jaedicke, Johannes Emmel und Beate Niemeyer.

Foto: ul



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