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Rahmenprogramm wird verkleinert

Adventsmarkt: Trend geht zur stabilen Hütte

Obernkirchen (sig). Der Adventsmarkt in der Bergstadt gewinnt an Bedeutung. Das zeigte die Zusammenkunft im restlos gefüllten Sitzungsraum der "Roten Schule" am Mittwochabend. Es werden eher mehr Stände sein als weniger, zumal schon jetzt bei den Anmeldungen das Ergebnis des Vorjahres erreicht ist. Unverkennbar ist auch der Trend in Richtung stabiler Holzhütte.

veröffentlicht am 09.11.2007 um 00:00 Uhr

Nach dem Verein für Wirtschaftsförderung hat sich jetzt auch die Info-Galerie eine solche wetterfeste Unterkunft für den Besuch der heimischen Märkte angeschafft. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die ausgestellten Waren, die Dekoration sowie das Mobiliar können nicht wegwehen oder nass werden. Außerdem besteht so die Möglichkeit, alles Inventar nach Marktende verschlossen unterzubringen. Rolf-Bernd de Groot, der die Zusammenkunft leitete, sprach damit zugleich die Chance an, den Adventsmarkt eines Tages vielleicht über ein komplettes Wochenende auszudehnen. Auf der einen Seite sei das sicherlich eineerfreuliche Entwicklung und bringe wohl auch mehr Besucher in die Bergstadt, auf der anderen Seite aber habe die jetzige Form der offenen Stände auch ihren Charme, so de Groot. An der Standmiete soll nichts geändert werden, wenn der Markt auch Kosten in Höhe von 3000 Euro verursacht, die man bislang nicht im vollen Umfang einnahm. Darüber hinaus soll in den Fällen, in denen der Erlös ausschließlich für karikative Zwecke bestimmt ist, keine Miete erhoben werden. Die Stände sollen so angeordnet werden, dass ein vorgegebener Laufweg vom Eingang her entsteht, der mit Tannen geschmückt wird. Außerdem werden kirchliche Gruppen und einige Stände mit bei schlechtem Wetter besonders gefährdeten Waren in der "Roten Schule" untergebracht. Auch die Sakristei der Stiftskirche wird wieder in den Markt einbezogen, ebenso das Trafohäuschen. Geworben wird für den Adventsmarkt wieder mit Plakaten und Handzetteln, die wie im Vorjahr das Motiv des Obernkirchener Malers Möller-Bornemann zeigen. Schließlich gibt es eine neue Kollektion von Tassen, diesmal mit einem Engelsmotiv. Das ist die Reproduktion einer Engelsputte von jenem Epitaph der Stiftskirche, das im nächsten Jahr saniert werden soll. Der mit diesem Verkauf erzielte Erlös ist auch für das kostenträchtige Projekt bestimmt. Beginnen wird der Markt am ersten Adventssonntag, 2. Dezember, um 13 Uhr. Eine Stunde früher gibt es wieder den Marktgottesdienst in der Stiftskirche, der musikalisch ausgestaltet wird vom Obernkirchener Männergesangverein. Ob es einen Turmbläser geben wird, weiß man noch nicht. Der Nikolaus wird jedenfalls wieder Kinder bescheren. Auf größere Darbietungen verzichtet man diesmal, denn schließlich soll der Markt im Mittelpunkt des Geschehens stehen. In der Stiftskirche wird Regina Ackmann weihnachtliche Lieder spielen. Außerdem wollen zwei Gruppen Weihnachtsgeschichten aufführen. Das Ende des Adventsmarktes ist offen. Er soll ab 18 Uhr allmählich ausklingen. Die Marktbesucher haben außerdem die Möglichkeit, zum Basar im Kreuzgang des Stiftes zu gehen, der bereits um 11 Uhr beginnt.



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