weather-image
Er soll größer und schöner werden

Adventsmarkt hat doch eine guteÜberlebenschance

Obernkirchen (sig). Die Bergstadt ohne den Adventsmarkt, der gerade erst neue Konturen gewonnen hat? Das kann und will der Wirtschaftsförderverein nicht zulassen. Diese Gefahr droht durch die Mitteilung von Gertraud Rammelsberg, dass sie nicht mehr für Führungsaufgaben bei dieser Veranstaltung zur Verfügung steht. Sie ist nicht grundsätzlich abgeneigt, noch etwas mitzuarbeiten. Aber sie rechnet damit, dass sich ihr familiärer Lebensmittelpunkt ins Saarland verlagert.

veröffentlicht am 07.07.2006 um 00:00 Uhr

Angesichts dieser Situation hatten sich jetzt Mitglieder des Wirtschaftsfördervereins unter Leitung des 1. Vorsitzenden Joachim Gotthardt im "Barbarossa-Café" zusammengesetzt, um einen Ausweg zu finden. Sehr schnell stand fest: An den Gedanken, diesen vorweihnachtlichen Markt auf dem Kirchplatz nicht mehr auszurichten, mochte sich keiner der Anwesenden so recht gewöhnen. Einige von ihnen waren auch bereit, ins das Führungsboot mit einzusteigen und Teilaufgaben anzupacken. Aber niemand wollte - zumindest zu diesem Zeitpunkt - das Ruder übernehmen. Wohl wissend, dass damit natürlich schon ein gerüttelt Maß an Arbeit verbunden ist. Auch Bela Kremo, der sich viele Jahre mit der Organisation des Adventsmarktes befasst hat, war nicht mehr bereit, sich das zusätzlich zu seinen beruflichen Aufgaben aufzubürden. Dem 1. Vorsitzenden Joachim Gotthardt war jedoch zusammen mit den anderen Teilnehmern der Gesprächsrunde klar, dass bereits jetzt Handlungsbedarf besteht, wenn man sich zum Beispiel um ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm kümmern will. Viele Gruppen haben einen gut gefüllten Jahreskalender, in dem kaum noch Platz für zusätzliche Termine ist. Dass die Zeit nicht nur in dieser Hinsicht davonläuft, erkannte auch schon der Lenkungsausschuss, der sich für die Koordination der Marketingprozesse in der Bergstadt einsetzt. Deshalb kam von dort der Vorschlag, das "team obernkirchen" solle sich künftig um die vorweihnachtliche Veranstaltung kümmern. Inzwischen scheint diese Anregung auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Nach Informationen unserer Zeitung machen sich etliche Obernkirchener dafür stark, diesen Weg einzuschlagen und die Pläne zu unterstützen. Dafür bedarf es aber sicherlich einer breiteren Führungsebene beim "team obernkirchen". Das ließe sich aber bei der nächsten Mitgliederversammlung des "teams" bewerkstelligen. Joachim Gotthardt erklärte, man werde alles auf den Prüfstand stellen, was im Zusammenhang mit der Planung und Durchführung des Adventsmarktes zu tun habe. Am Ende werde diese Veranstaltung noch schöner und größer sein als in der Vergangenheit. Er versprach zahlreiche neue Ideen und Überraschungen, damit sich dieZugkraft im Zusammenhang mit dem Basar im Stift noch weiter steigert. Diese Entwicklung wäre sehr erfreulich. Sie hängt aber entscheidend davon ab, wer in die Rolle des Leitwolfes schlüpft. Und diese Frage soll und muss in den nächsten Wochen geklärt werden.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare