weather-image
17°

Adventsbuden zwischen Schule und Kirche

Apelern (nah). Zum zweiten Mal hat sich der idyllische Platz zwischen Schule und Kirche in einen Weihnachtsmarkt verwandelt. Achtörtliche Organisationen trugen zum Gelingen bei. Hinzu kamen noch einige private Initiativen. Das Engagement wurde belohnt: Viele Einwohner wollten sich das stimmungsvolle Treiben nicht entgehen lassen.

veröffentlicht am 12.12.2007 um 00:00 Uhr

Warten auf "ein Hundertstel Schwein": An der Losbude beim Apeler

"Wir kommen extra aus Empelde nach Apelern", erzählt Elisabeth Paul und zupft ihren Mann am Ärmel, "das machen wir, seit es in Apelern einen Weihnachtsmarkt gibt". Und das ist immerhin schon etliche Jahre der Fall. Früher fand das kleine Spektakel direkt am Haus der Feuerwehr statt. "Aber da waren wir mehr unter uns", bedauerte Ortsbrandmeister Andreas Kölle. Den Schritt in die Ortsmitte und die Bitte zum Mitmachen an weitere Vereine im Ort hat er nicht bereut. So sind auf dem Kirchplatz auch Schützenclub und TuS Germania, Männergesangverein und Trachtentänzer, Karnevalisten und der Förderverein des Kindergartens mit ihren Angeboten zu finden. Der DRK-Ortsverein hat die Kaffeetische in der Pausenhalle gedeckt. Elisabeth Paul hat derweil die ersten Lose aus dem Eimerchen geklaubt. "Früher konnte man hier sogar ein halbes Schwein gewinnen", erinnert sie sich. Doch auch ein hunderstel Teil des Borstentiers könnten ihr gefallen: Leckere Wurstringe baumeln unter dem Zeltdach. Nichts gewonnen? Kein Problem. Gleich nebenan räuchern Dieter Knief und Karl-Heinz Holk frische Aale undForellen. Für die müssen keine Gewinnnummern gezückt werden, nur ein Obolus aus dem Portemonnaie.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare