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Der Storchenverein präsentierte seine Arbeit

Adebar wird in Elbrinxen gut behütet

ELBRINXEN. Insgesamt 17 Jungstörche haben im vergangenen Jahr in Elbrinxen das Licht der Welt erblickt. Sie machten sich im August 2016 auf den Weg nach Südfrankreich, Spanien und Afrika. Elf Altstörche aus der Storchenstation folgten ihnen 14 Tage später. Fünf Paare überwinterten in unseren Breiten.

veröffentlicht am 08.03.2017 um 15:10 Uhr

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Acht Nester betreut der Verein in Elbrinxen, acht Nester, die auch von acht Brutpaaren besetzt und bebrütet worden waren. Allerdings ging es nicht in allen Nestern friedlich zu, berichtete Storchenwart Rolf Klinge jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung und zeigte auf, dass es sich eben auch um Arbeit mit lebenden Wesen handelt: Es kam in einem Nest zu Revierkämpfen, bei denen die Gelege von den beiden rivalisierenden Störchen jeweils zerstört wurden. Ein Storch starb 31-jährig an Altersschwäche. In einem Nest verfolgt man das Geschehen hautnah durch eine installierte Videokamera. Zweimal retteten die Storchenfreunde Störche aus einem Rapsfeld, aus dem sie aus eigener Kraft nicht mehr hätten aufsteigen können.

Der Verein beobachtet die Tiere in ihrem Alltag sehr genau und sorgt sich darum, dass das Umfeld für die Stelzvögel möglichst optimal gestaltet wird. Vorsitzender Günter Kopei machte das in seinem Jahresbericht deutlich. Man reinigt die Nester und pflegt ständig die Umwelt und die Anlage. Längst hat die Elbrinxer Station weit über die Dorf- und Stadtgrenzen hinaus einen guten Ruf erlangt und immer mehr Interessierte wollen sich Weißstörche mal aus der Nähe ansehen. Rund 20 Storchenführungen mit Kindergärten, Schulen, Wandergruppen und anderen Vereinen haben die Elbrinxer Storchenfreunde im vergangenen Jahr durchgeführt. Eine durch Spendengelder finanzierte Sitzgruppe ermöglicht an der Anlage das entspannte Verweilen. Bei den Veranstaltungen im Dorf präsentiert der Verein immer wieder gern seine Arbeit. Kopei bedankte sich bei seinen aktiven Vereinsmitgliedern für deren ehrenamtlichen Einsatz, ganz besonders bei Rolf Klinge, Lothar Buschhart, Addi Walter, Bernd Beverung, Bernd Busche, Ulla Wieneke, Host Hanewinkel und Agnes Jakob.

Bei den Vorstandswahlen wurden Günter Kopei als Vorsitzender, Lothar Buschhart als sein Stellvertreter, Heinz Meier als Schriftführer, Werner Rissiek als sein Stellvertreter, Willi Muß als Kassierer und Manfred Weber als sein Stellvertreter sowie Storchenpfleger Rolf Klinge einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.



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