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Rosige Zeiten für FC Hevesen? / Grundsätzlicher Handlungsbedarf / Neubau würde 350 000 Euro kosten

Achumer Umkleidetrakt erhält "oberste Priorität"

Achum (bus). Dem FC Hevesen scheinen rosige Zeiten ins Haus zu stehen. Während die Fußball-Erstvertretung des Vereins die 1. Kreisklasse mehr oder weniger nach Belieben dominiert (31 von 33 möglichen Punkten), ist jetzt auch in das Schaffen zeitgemäßer Umkleidemöglichkeiten spürbar Bewegung gekommen. Während seiner ins Sportheim an der Achumer Wiese einberufenen Sitzung räumten die Mitglieder des Ratsausschusses für Sport und Partnerschaft (SPA) dem Projekt einstimmig "oberste Priorität" ein.

veröffentlicht am 26.10.2007 um 00:00 Uhr

Kunstobjekt Wand? Friedhelm Winkelhake (links) demonstriert den

Darüber hinaus hält die SPA-Empfehlung fest, mit dem Rohbau 2008 zu beginnen. Dass die Übereinkunft weder FC-Chef Friedhelm Winkelhake noch Ortsvorsteher Gerhard Schöttelndreier zu übermäßigen Jubelstürmen animierte, warf unterdessen ein Licht auf etliche Unwägbarkeiten des in Achum seit vielen Jahren vehement geforderten Vorhabens. Vor allen Dingen bleibt zu klären, wie die auf etwa 350 000 Euro geschätzten Baukosten bestritten werden können. Unstrittig war im Ausschuss der grundsätzliche Handlungsbedarf; unstrittig auch, dass auf eine Sanierung des derzeitigen Umkleidetrakts - SPA-Vorsitzender Wolfhard Müller: "Fast eine Ruine" - verzichtet werden soll. Abhilfe soll ein nördlich des Hauptgebäudes platzierter Neubau schaffen. "Wir benötigen vier Umkleide- sowie zwei Duschräume und zeitgerechte Unterbringungsmöglichkeiten für die Schiedsrichter", umriss Schöttelndreier den Bedarf. Die derzeitigen Zustände seien unhaltbar. Davon hatten sich die Ausschussmitglieder im Vorfeld der Beratungen ein Bild gemacht. Das 40 Jahre alte Gemäuer vermittelte einen beklagenswerten Eindruck. Technische Unzulänglichkeiten und bauliche Mängel prägen das Bild. Einsteinige Wände, Schlichtverglasung, ein Uralt-Kessel, die Abwesenheit jeglicher Dämmung und die Beheizung durch 14 elektrische Nachspeicheröfen (plus bei Bedarf zusätzlicheelektrische Direktheizer) verdeutlichten zudem einen hohen Grad von Energieverschwendung. "Hier besteht enormes Einsparungspotential", erklärte Müller. Winkelhake machte darauf aufmerksam, dass der FC Hevesen gegenwärtig über beinahe 400 Mitglieder verfügt; die Fußballabteilung nimmt, sieben Jugendteams inklusive, mit zehn Mannschaften am Spielbetrieb teil. Der Vorsitzende: "Den Schiedsrichtern können wir nur einen Raum ohne Sanitäranlagen anbieten." Für Sportlerinnen sowie weibliche Schieds- und Linienrichter seien keinerlei Einrichtungen vorhanden.

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