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Rohrsens Handballerin setzt auf jeweils vier Akteure aus Dortmund und Mönchengladbach / Bayern Fehlanzeige

Acht Borussen sollen es für Stefanie Bierstedt richten

veröffentlicht am 20.02.2012 um 17:16 Uhr

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Borussia Dortmund ist für Stefanie Bierstedt schon seit vielen Jahren das Maß aller Dinge. Grund genug für die Handballerin des MTV Rohrsen, gleich vier Spieler des aktuellen deutschen Meisters und Spitzenreiters der Bundesliga in ihre Mannschaft des Dewezet-Trainerspiels zu holen. Jung-Nationalspieler Kevin Großkreutz, der japanische Superstar Shinji Kagawa sowie die beiden polnischen Nationalspieler Robert Lewandowski und Lukasz Piszczek bilden den Stamm ihrer sorgsam ausgewählten Auswahl. Schließlich schlägt ihr Herz nicht umsonst für die Schwarz-Gelben vom Borsigplatz.

Ihre Aufstellung liegt derzeit voll im Trend. Mit 1569 Punkten rückte sie bereits auf Platz vier des Bundesliga-Tainerspiels vor. „Klar, dass ich auf meine Lieblingself gesetzt habe“, sagte die fußballbegeisterte Sportlerin aus Groß Berkel, für die eine Nominierung von Akteuren des Rekordmeisters Bayern München übrigens nie ein Thema war. Die Begründung folgte kurz, knapp und bündig: „Die mag ich einfach nicht.“

Dafür bilden vier weitere Borussen-Spieler aus Mönchengladbach den Kern der Mannschaft. Aus dem Überraschungsteam vom Niederrhein holte Stefanie Bierstedt mit Torhüter Marc-André ter Stegen, Juan Arango, Marco Reus und Dante ebenfalls vier Topspieler ins Team. Der Tipp kam von Vater Reinhard. Für den waren die „Fohlen vom Bökelberg“ schon zu Günther Netzers Glanzzeiten nicht zu toppen. Die Hannoveraner Emanuel Pogatetz und Mohammed Abdellaoue sowie Schalkes Torjäger Raúl komplettieren ihre Stammelf.

Ein Arbeitskollege hat die Verwaltungsangestellte der Gemeinde Aerzen vor der Saison überredet, ins Trainerspiel einzusteigen. „Eine gute Idee, denn den habe ich inzwischen weit abgehängt“, schmunzelt die Handballerin. „Fußball ist eben doch nicht nur Männersache.“ kf

Immer mal einen Blick auf ihre Mannschaft wirft Stefanie Bierstedt vom Schreibtisch aus.

Foto: nls

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