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Exten-Rinteln unterliegt gegen den Mitkonkurrenten Hildesheim

Abwehrleistung eine Katastrophe HSG mit bitterer 29:33-Heimpleite

Handball (hoh). Im Kellerduell der WSL-Oberliga kassierten die Handballer der HSG Exten-Rinteln gegen den direkten Abstiegskonkurrenten DJK BW Hildesheim eine ganz bittere 29:33 (15:18)-Heimpleite.

veröffentlicht am 24.04.2006 um 00:00 Uhr

"Die Abwehr war eine einzige Katastrophe! Zudem hat die kämpferische Einstellung total gefehlt. Dabei hat Benjamin Timm noch super gehalten und uns in der ersten Halbzeit vor einem gnadenlosen Rückstand bewahrt. Damit sind die Chancen auf den Klassenerhalt extrem gesunken", meinte der frustrierte HSG-Linksaußen Christian Winter nach dem Desaster. Lediglich in der Anfangsphase konnten die lustlosen Weserstädter die Partie über ein 2:2 und 4:4 ausgeglichen gestalten. Anschließend setzten sich die hochmotivierten und griffigen Gäste aus der Domstadt auf 8:5 und 15:12 ab. Dabei hatte die löchrige HSG-Deckung vor allem mit DJK-Torjäger Christof Bürger (12 Tore) große Probleme. Auf der rechten Seite wirbelte Frank Salland (7 Tore). Im zweiten Spielabschnitt war das Match frühzeitig entschieden. Die Gäste zogen über ein 23:17 zum 26:19-Zwischenstand davon. Nils Klaue erhielt nach einem Ellenbogenschlag noch die rote Karte. Erst durch einige individuelle DJK-Fehler in den Schlussminuten kam die Timm-Truppe noch zu einer Ergebniskorrektur. Nach dieser Pleite rangiertdie HSG zwei Spieltage vor Schluss auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zwei Punkte beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer. HSG: Hänsel 10, Ermakow 2, H. Müller 1, Kortemeier 6, Focke 5, Brill 1, M. Müller 2, Klaue 1, Gilung 1.

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