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Siegesmund-Schützlinge treten bei der HSG Northeim an / Pokalerfolg gibt weiteres Selbstvertrauen

Abwehr der SG Hohnhorst muss noch griffiger werden

Handball (hga). Eine Standortbestimmung wartet in der Oberliga auf die SG Hohnhorst-Haste. Bei der HSG Northeim ist die SG gefordert, ihr tatsächliches Leistungsvermögen abzurufen und einen wichtigen Auswärtssieg einzufahren.

veröffentlicht am 13.10.2006 um 00:00 Uhr

Der Pokalerfolg beim 43:33über den MTV Obernkirchen am vergangenen Wochenende brachte dazu wichtige Erkenntnisse. Zum ersten Mal seit längerer Zeit zeigte sich die SG lockerer und unbekümmerter als gewohnt. Selbst SG-Coach Marc Siegesmund über die schönen Spielzüge überrascht. Diese Einstellung muss die Mannschaft mit nach Northeim nehmen, dazu gehört das Wissen um die eigenen Fähigkeiten. Spaß soll es machen, so sieht es Siegesmund und wünscht sich diese Freiheit im Kopf seiner Spieler ständig zu sehen. "Die Lockerheit aus dem Pokalwettbewerb müssen wir in den Ligaalltag mitnehmen", wünscht sich Siegesmund. Allerdings dürfen einige gute Aktionen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die SG in der Abwehr zunächst wieder einmal eher holprig spielte. Im Angriff sprechen 43 Treffer gegen einen Ligakonkurrenten für sich, täuschen aber ein wenig, der MTV Obernkirchen war ein schwacher Gegner. Erst als die Abwehr schneller und aufmerksamer agierte, kam die SG zu einigen schönen Tempogegenstöße. Bis dahin dauerte es eben einige Zeit, bei der HSG Northeim sollte die SG-Abwehr erheblich früher in der Begegnung ankommen. "Unsere Griffigkeit muss konkreter werden, von Beginn an", fordert Siegesmund von seiner Abwehr. Eigentlich hat die SG Hohnhorst-Haste die Möglichkeit zum Neustart, nach starken Gegnern wie dem TV 87 Stadtoldendorf, dem MTV Post Eintracht Celle und dem TSV Barsinghausen steht ein "normaler" Gegner auf dem Parkett. Die Lust am Handball ist wichtig, eine größere Portion Ehrgeiz und das Überprüfen der Leistung schon während des Spieles sind noch wichtiger. "Ich sehe gute Möglichkeiten, da gut zu spielen, zu gewinnen und auf einen vernünftigen Weg zurück zu kommen", erklärt Marc Siegesmund. Was möglich ist, hat sich die Mannschaft selbst vorgeführt, jetzt muss sie sich in Northeim daran erinnern. Anwurf: Sonnabend, 19.30 Uhr.

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