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Rinteln empfängt Nienstädt / FC Stadthagen gegen den TSV Klein Berkel in der Favoritenrolle

Abstiegsknüller auf dem Steinanger: SCR gegen SVN

Bezirksliga (jö). Bevor die Saison amübernächsten Wochenende offiziell fortgesetzt wird, sollen nach dem Willen der Spielplangestalter noch einige Nachholspiele über die Bühne gebracht werden. Die bislang angesetzten Begegnungen fielen allerdings fast durchweg aus. Für die Spiele des kommenden Wochenendes sieht es aufgrund der trockenen Tage und der günstigen Wetterprognose ein wenig freundlicher aus. Sämtliche Spiele beginnen um 15 Uhr.

veröffentlicht am 15.02.2008 um 00:00 Uhr

KamuranÖzkan (r.) soll mit seiner Laufbereitschaft viele Lücken

SC Rinteln - SV Nienstädt: Die interessante und wichtigste Partie steht in Rinteln an. Der SVN ist am Sonntag auf dem Steinanger zu Gast. Sollte die Begegnung ausgetragen werden, dann hat sie für den kommenden Existenzkampf beider Mannschaften Weichen stellenden Charakter. Der SC Rinteln muss gegen den Vorletzten gewinnen, um ein Aufbruchsignal zu setzen. Eine Niederlage würde die anfällige Mannschaft von Trainer Ralf Fehrmann zusätzlich verunsichern. Physisch dürfte Rinteln keine Probleme haben. Der Viertletzte ist schon seit Mitte Januar stramm im Training. Wettkampfpraxis hatte schon der SVN. Das Nachholspiel am letzten Samstag musste ausgetragen werden, weil sonst das Heimrecht an den TSV Barsinghausen gefallen wäre, der mit einem Kunstrasen ausgestattet ist. Nienstädts Spielertrainer Torben Brandt will nach dem unglücklichen 1:3-Auftakt seine Taktik verändern: "Nichts gegen die Qualitäten des SC Rinteln, aber dort können wir offensiver spielen." Nienstädt hat seine beste Mannschaft zur Verfügung. Von einem Fehlstart der "Mission Klassenerhalt" zu sprechen, wäre trotz der Auftaktniederlage falsch. Nienstädt wirkte mit seiner gestärkten Mannschaft deutlich leistungsfähiger als in der Hinrunde. Beim SC Rinteln darf man gespannt sein, wer nach der Suspendierung von Rolf Bergmann im Tor steht. FC Stadthagen - TSV Klein Berkel: Der FC Stadthagen war in diesem Jahr von zwei Ausfällen betroffen. Die nachzuholenden Spiele gegen den VfR Evesen und zuletzt gegen den VfB Eimbeckhausen fanden nicht statt. Spielpraxis verschaffte sich der FC Stadthagen im Test gegen Kreisligist TuS Sülbeck (6:0). Mit dem TSV Klein Berkel kommt am Sonntag der Drittletzte ins Jahnstadion. Die Hamelner trugen in diesem Jahr noch kein Spiel aus. Dass der TSV Klein Berkel nicht zu unterschätzen ist und durchaus Torhunger entwickeln kann, zeigen die Auswärtssiege in Degersen und Nienstädt während der Hinrunde, bei denen sich der Aufsteiger in der Offensive munter und beweglich zeigte. SV Gehrden - SV Obernkirchen: Das Gefühl für Fußball geht dem SV Gehrden allmählich verloren. Der Tabellenzehnte trug sein letztes Spiel vor dreieinhalb Monaten Anfang November beim 1:1 gegen Klein Berkel aus. Der SV Obernkirchen ist am Sonntag auf dem Platz am Gehrdener Hallenbad zu Gast. Der Tabellenletzte kann nur mit Erfolgen in den Auftaktspielen noch einmal Anschluss finden und Hoffnung produzieren. "Wir denken langfristig, aber aufgegeben haben wir uns noch nicht", sagt SVO-Trainer Lars Deppe. TSV Hagenburg - VfL Münchehagen: Stark gefährdet ist das Spiel des TSV Hagenburg gegen den VfL Münchehagen, das bereits am Samstag um 15 Uhr angesetzt ist und nachbarschaftlichen Charakter hat. Der Rasen des Tabellenzehnten ist empfindlich und staut die Nässe. Auch in der letzten Woche musste das Derby gegen Niedernwöhren abgesagt werden. Der VfL Münchehagen kommt als Tabellenvierter, ist vom eigenen Erfolg selbst überrascht, hat mit acht Punkten Rückstand auf die Spitze aber wohl keine ernsthaften Titelchancen mehr. Hagenburg testete zwischenzeitlich beim 1:1 gegen Lüdersfeld. Am nächsten Wochenende steht zum Rückrundenstart schon wieder ein Heimspiel an. Dann kommt der SV Bruchhausen-Vilsen nach Hagenburg, bei dem die Mannschaft von Oliver Blume im Hinspiel ein 2:2 holte. TuS Niedernwöhren - SV BE Steimbke: Der TuS Niedernwöhren ist Zweitletzter, doch die Lage sieht wesentlich freundlicher aus als im düsteren Herbst. Es gibt sogar handfeste Gründe für eine Rettung: Der stärker gewordene TuS Niedernwöhren verabschiedete sich mit zwei Siegen in die Winterpause, die Konkurrenz hat teilweise schon zwei Spiele mehr ausgetragen und im Test gegen Lahde/Quetzen gab es einen 3:2-Sieg. Am Sonntag kommt mit dem SV Steimbke allerdings ein starker Gegner. Die Nienburger sind Tabellenzweiter und fahren ihre Punkte ohne großen Aufwand ein. Mit nur 31 Toren liegt Steimbke eigentlich auf Mittelfeldniveau. So viel Tore wie beim 3:2-Sieg gegen den FC Sulingen in der letzten Woche machte Steimbke selten.



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