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Obernkirchen und Stadthagen kämpfen um den Klassenerhalt / GW-Damen peilen Rang 1 an

Abstiegsängste und Aufstiegsambitionen

Tennis (nem). Für die beiden heimischen Regionalliga-Mannschaften, Herren 50 - TC Obernkirchen und Herren 60 - GW Stadthagen, wird die Saison vom ersten Spieltag an ein Kampf um den Klassenerhalt. Die Damen 30 von GW Stadthagen wollen dagegen von der Nordliga in die Regionalliga aufsteigen.

veröffentlicht am 27.04.2006 um 00:00 Uhr

Burkhard Pieper hat mit GW Stadthagen nur minimale Aussichten au

Regionalliga - Herren 50: Für den TC Obernkirchen, der im letzten Jahr den Aufstieg in die Regionalliga geschafft hat, beginnt der Kampf um den Klassenerhalt bereits am ersten Spieltag am 1. Mai. Dann kommt bereits der haushohe Favorit Hildesheimer TV mit Thies Röpke und Thomas Emmerich an der Spitze nach Obernkirchen. Auch gegen den letztjährigen Norddeutschen Meister, DUWO Hamburg, sowie den Vizemeister Barsinghäuser TV, sind die Bergstädter krasse Außenseiter. Gleiches gilt vermutlich auch gegen Mitaufsteiger Stader TC, gegen den es im Winter eine deutliche 1:5-Niederlage gab. Wenn der Klassenerhalt klappen soll, müssen die Punkte gegen den TSC Göttingen, TV Ost-Bremen oder den Osnabrücker THC geholt werden. Da in der 8er-Staffel aber zwei Mannschaften absteigen, ist die Aufgabe unheimlich schwer. Die Bergstädter sind aber gut vorbereitet und hoffen verletzungsfrei durch die Saison zu kommen. Für Obernkirchen spielen: Renold Pusch, Lutz Jelitto, Reinhold Nolte, Manfred Sprei, Dieter Vehling, Horst Bauermeister, Günter Mallunat und Michael Nehrmann. Regionalliga - Herren 60: Auch GW Stadthagen geht als Aufsteiger ins Rennen, und zwar mit minimalen Aussichten auf den Klassenerhalt. So ist der letztjährige Norddeutsche Meister Olympia Neumünster ebenso mit deutschen Ranglistenspielern bestückt (Dieter Capell, Karl-Uwe Panse), wie der TC Lüchow (Stephan Koudelke, Thomas Smid). Wenn überhaupt die Chance besteht, den ein oder anderen Punkt zu erkämpfen, so höchstens gegen den Harburger THC, den TC Stelle oder Mitaufsteiger TK Goslar. Da in der Regionalliga diesmal nur sechs Mannschaften spielen, gibt es auch nur einen Absteiger. Für Stadthagen spielen: Hans Kalda, Willy Adrian, Harald Nemanoff, Klaus Tegtmeier, Burkhard Pieper, Siegfried Schmitz, Manfred Engelbracht und Reinald Lerch. Nordliga - Damen 30: Als Norddeutscher Vizemeister in der Halle gilt für GW Stadthagen der Aufstieg in die Regionalliga als oberstes Ziel, zumal in der 6er-Staffel (Hamburger SV hat zurückgezogen) sogar zwei Mannschaften aufsteigen. Schärfster Mitkonkurrent dürfte dabei der Harburger TB sein, gegen den man im letzten Sommer knapp mit 5:4 gewann. Kein Hindernis sollte dagegen der TC Lilienthal darstellen, gegen den im letzten Jahr ein 7:2-Sieg zu Buche stand. Nicht ganz klar einzuschätzen sind zwar die drei Aufsteiger TC Groß Borstel, Bremer TC und TuS Holstein Quickborn, doch in diesem Jahr steht Iris Brembt wieder zur Verfügung, wodurch sich die Aufstiegschancen noch einmal deutlich verbessert haben. GW Stadthagen spielt in der Besetzung: Iris Brembt, Margit Pape, Daniela Heins, Susanne Stoessel, Svenja Edler, Ilka Bellersen, Uta Edler und Dajana Funck.

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