weather-image
19°
×

Weserradweg

Absperrungen müssen beseitigt werden

Ich gehe auf dem Abschnitt des Weserradweges im Bereich des Motorbootclubs häufiger mit meinem Hund spazieren. Da wurde ich aufmerksam auf die neu installierten Absperrungen, die in diesem Bereich auf freier Strecke eingesetzt wurden.

veröffentlicht am 25.07.2019 um 20:08 Uhr
aktualisiert am 06.08.2019 um 11:41 Uhr

Autor:

Zu: „Ab durch die Mitte“, vom 23. Juli
Es gab am späten Nachmittag gegen 17.30 Uhr einen Unfall, als eine Gruppe von zirka zwölf Radfahrern sich in Richtung Hameln bewegte. Die hinten in der Gruppe fahrenden Kinder konnten wohl die Pfähle nicht rechtzeitig erkennen, weil sie von den vor ihnen fahrenden Radlern verdeckt wurden. Eines der Kinder prallte gegen den linken Pfosten und stürzte links in die Büsche. Das Vorderrad war eine „acht“ und konnte nicht weiter benutzt werden, das Kind erlitt eine Prellung am Knie und wurde von einem der Erwachsenen später auf dessen Fahrrad weitertransportiert.

Ich kam mit der Gruppe ins Gespräch, man war erbost über diese Absperrung auf freier Strecke und wollte sich bei der Stadt beschweren. Es handelte sich um Radtouristen mit Gepäck, die von Bodenwerder kommend nach Hameln wollten. „So etwas haben wir auf der bisherigen Fahrt von Hann. Münden aus an keiner Stelle erlebt. Wenn es bei Einfahrten solche Absperrungen gibt, damit rechnet man, aber nicht auf freier Strecke, wo es keinen erkennbaren Anlass für eine Absperrung gibt. Man schaut ja auch nicht immer nur auf den Weg, und Kinder werden natürlich auch durch Sehenswertes an der Strecke abgelenkt.“ Der linke Pfahl wurde durch den Aufprall in seiner Verankerung im Boden lose. Leider hatte ich mein Handy nicht dabei. Später fotografierte ich die Absperrung und gab die Bilder zur Dewezet. Zuvor hatte ich versucht, mit meinem Auto zu dem Segelclub zu kommen. Dabei stellte ich fest, dass im Bereich Tündern neue Absperrungen an der Nordstraße, an der Brandenburger Straße und an der Weserstraße angebracht worden waren, sodass eine Zufahrt mit dem Auto nicht mehr möglich war.

Nun lese ich heute die Begründung durch Wilhelm Meyer, der wohl mitverantwortlich ist für diese Absperrung, damit seine Felder geschützt werden. An die folgenschweren Unfälle durch Radfahrer, die ja oft in größeren Gruppen fahren, hat er dabei offensichtlich nicht gedacht. Aber auch die Stadt Hameln hat durch die Zustimmung zu der Absperrung auf freier Strecke ihre Mitverantwortung für das Wohl der Besucher unserer Stadt. Ich denke, dass die Absperrung am Motorbootclub umgehend beseitigt werden muss, um weitere Unfälle zu vermeiden. Für ein Freizeitzentrum Kiesteiche müssen natürlich minimalste Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehören nach meinem Geschmack freie Zufahrt mit dem Pkw, Parkplätze, Papierkörbe, Müllcontainer etc. Nichts dergleichen war geschaffen worden. Da muss man sich nicht wundern, wenn es zugeht wie im Wilden Westen. Jetzt liegt das ganze Gebiet mitten in der Bade- und Feriensaison still und verlassen da. Kein schönes Ergebnis nach dem vielversprechenden Auftakt im letzten Jahr!



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt