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Leidenschaftlicher Einsatz von Karola Pesch bei der Mini-Meisterschaft

Abschied in leiser Wehmut

Hameln. Ein wenig Wehmut hat Karola Pesch bei ihrer Verabschiedung beim ordentlichen Kreistag 2011 in Hameln dann doch erkennen lassen. Nach der Begrüßung des Vorsitzenden Karl Holweg und den Worten des Vorsitzenden des Kreissportbundes Fred Hundertmark sowie des Präsidenten des niedersächsischen Verbandes, Heinz Böhne, wurde die 63-Jährige für insgesamt 18 Jahre Vorstandsarbeit gelobt. Anfangs agierte Pesch als stellvertretende Vorsitzende, später übte sie das Amt der Kreis-Minibeauftragten mit Leidenschaft und Einsatz aus. „Ich habe bei den Kreisentscheiden ein paar Hundert Jungen und Mädchen bei ihren ersten Gehversuchen in einem Turnier erlebt. Allen voran Dimitrij Ovtcharov, der seinerzeit beim TSV Schwalbe Tündern spielte, und inzwischen auf Position 15 der Weltrangliste notiert ist“, erinnerte sich Pesch. Bundesweit zählt die Mini-Meisterschaft zur größten Tischtennis-Talentschmiede, aus der nicht nur Ovtcharov als Nationalspieler hervorgegangen ist. Beweggrund für den Ausstieg von Pesch war der Gedanke an einen Generationswechsel, doch diese Rechnung ging nicht auf, denn aus Reihen der 42 stimmberechtigten Vereinsvertreter kam kein Vorschlag, sodass dieses Amt eventuell zu einem späteren Zeitpunkt kommissarisch besetzt wird. Pesch wurde abschließend vom Vorsitzenden Holweg mit einem Präsent und Urkunde geehrt, außerdem von Hundertmark mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Nicht mehr zur Verfügung stand auch Klaus Lücke als Schiedsrichterobmann, der wegen Krankheit an der Versammlung nicht teilnahm. In sein Amt wurde einstimmig Joachim August (TB Hilligsfeld) gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt. Zustimmung fanden auch die neue Satzung sowie die Finanzordnung.

veröffentlicht am 21.04.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

Fred Hundertmark, Vorsitzender des Kreissportbundes, dankt Karola Pesch für ihr Engagement im Tischtennissport.



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