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Rauschender Abi-Ball im Adolfinum / Viele Ehemalige in der der alten Schule

Abiturienten haben auch ohne zwei gehaltene Elfmeter Grund zum Feiern

Bückeburg (jp). Dass man auch im Schatten einer Fußball-Weltmeisterschaft und insbesondere eines so nervenzerfetzenden Viertelfinalspiels wie dem der Deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien einen exzellenten Abi-Ball feiern kann, das bewies der Abitur-Jahrgang 2006 des Gymnasiums Adolfinum Bückeburg. Während Klinsmanns Kicker im BerlinerOlympiastadion zum Elfmeter-Showdown antraten und fast ganz Deutschland in atemloser Anspannung vor den Bildschirmen und Leinwänden ausharrte, schritt man im Gymnasium Adolfinum in feinstem Zwirn und schickster Abendgarderobe zu gediegenem Ballvergnügen mit Tanz und Buffet.

veröffentlicht am 04.07.2006 um 00:00 Uhr

Nach dem Spiel gegen Argentinien geht es auch auf dem Abi-Ball s

Grund zum Feiern hatte der Jahrgang nicht erst nach den beiden von Jens Lehmann gehaltenen Elfern: Alle 103 Schüler haben trotz erstmals abgehaltenem Zentral-Abitur ihre Prüfungen bestanden. Zudem dürfte der Abi-Ball 2006 mit rund 1000 Besuchern und der Marke "restlos ausverkauft" der bestbesuchte seit Jahren im Gymnasium Adolfinum gewesen sein. Ein gutes Händchen hatten die Organisatoren, allen voran Caroline Lorenzen, nicht nur mit der Musik bewiesen, sondern auch bei der Wahl der übrigen Partner. Die Band "Steam" aus Minden, bestens bekannt von Bückeburger Sommerfesten und Rusbender Vati-Parties, brauchte ihren Heimvorteil gar nicht, um von derersten Minute an das Stimmungsbarometer auf der Tanzfläche auf Anschlag zu bringen. Für das exzellente Buffet sorgten die beiden Eiswirte Edgar Miller und Harald Strüwe mit ihrem gemeinsamen Catering-Service "Tavola", und für die Sektbar zeichnete Christian Dühlmeyer verantwortlich, der nur wenige Tage zuvor zum fürstlichen Landpartie-Ball auf die Mausoleumswiese geladen hatte. An der Cocktail-Bar führte das "El Solin" Regie. "Eine tolle organisatorische Leistung", befand Jahrgangs-Nationalcoach Jürgen Hockemeier, "auf die die Abiturienten zu Recht stolz sein können." Kräftig mitgefeiert haben auch wieder zahlreiche Ehemalige. Dabei waren nicht nur die Absolventen der letzten beiden Abi-Jahrgänge traditionell besonders stark vertreten, sondern auch Mitglieder des Jahrgangs 1991. Die Abiturienten aus dem Jahr des zweiten Golfkriegs, des Putsches gegen Michail Gorbatschow und der Auflösung von Sowjetunion und Warschauer Pakt feierten an diesem Abend ihr "15-Jähriges".

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